oase.com - surfers world
      

Zurück   [oase.com-Forum] > Hauptbereich > (Kite-) Hydrofoil - Foilen - Foiling
Registrieren Regeln Hilfe Benutzerliste Kalender Suchen Heutige Beiträge Alle Foren als gelesen markieren

Antwort    « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »  
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 14.09.2016, 13:14   #41
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard

@Debbie:
Jub schon mal gesehen und wahrscheinlich würden die "fences" auch etwas gegen Ventilation bringen, allerdings ist das Anforderungsprofil hier ein gänzlich anderes. Die Hydroptere ist kein Volltaucher wie Kitefoils, sondern ein Halbtaucher, dessen tragende Flächen direkt durch die Grenzschicht laufen, was das Problem entsprechend verschärft und solche Krücken wie "fences" notwendig macht. Am Kitefoil würden diese primär einen erhöhten Fertigungsaufwand, mehr Kosten und auch mehr Strömungswiderstand bedeuten.
Da ist es einfacher den Mast zu schleifen und sauber zu fahren. Ich sehe es dabei inszwischen als die einfachste Möglichkeit den Ratschlag in Post 34 umzusetzen, einfach mit einer sliderbar am Trapez zu fahren, werde ich langfristig wohl auch machen aber trotz intensiver Suche:



noch keine für mich perfekte Lösung gefunden, ist aber nur eine Frage der Zeit.

@Debbie: Kannst Du ggf. den komplett zitierten Post von mir mit den ganzen Bildern wieder löschen, denke wäre der Übersicht sehr zuträglich, Danke


Ansonsten hat man bei warmem Wasser aktuell eh keine Probleme mit Ventilation. Da muss man sich die Hürden schon selber in den Weg legen.

Ich habe die Tage von Mischa von www.kitejunkie.com das neue Airrush Alu Foil zum Testen bekommen und war sehr schnell sehr begeistert davon. Das Foil scheint weitgehend 1:1 das von der kleinen französischen Schmiede "Radical" zu sein. Ein Video davon habe ich schon mal in Post 21 verlinkt und zeigt sehr treffend das Freestyle-Potential, das ich auch erfahren konnte, trotz nur gut 80 cm Mast (muss hier aber selber nochmal nachmessen, Herstellerangaben müssen nicht immer stimmen).

Ein ersten Versuch den Stabi noch etwas besser einzustellen, war allerdings nicht erfolgreich, hier kenne ich nur die Theorie habe aber noch zu wenig Praxiserfahrung.

Aber wer braucht schon Stabis, deshalb und weil ich eh grad mehrere Foils ohne Stabi durch testen will, habe ich den ganzen Quatsch wieder ab gemacht.



Am Ende bleibt aber nach wie vor der Levitaz Element unter 4 bisher getesteten Flügeln der mit Abstand beste für diese sehr spezielle Anwendung.

Vielleicht kann ich ja Levitaz mal begeistern von sich aus eine 0 cm -Fuselage anzubieten, meine muss ich die Tage endlich mal fertig bauen.

Gruß Bernd
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC_2004.JPG
Hits:	2455
Größe:	263,8 KB
ID:	49764  Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Stabless-foils.jpg
Hits:	2475
Größe:	351,4 KB
ID:	49765  
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.09.2016, 23:17   #42
oldieteilenord
Benutzer
 
Dabei seit: 09/2011
Beiträge: 264
Standard Einsteigerfragen

Moin,
in enter einfach mal den Fred, denn der Name passt ganz gut.
Dennoch setzt die gesamte Diskussion für meinen Könnenstand zu spät ein, sodass ich mir noch ein paar Tipps wünsche.

Ich bin erst relativ kurz in der Foilwelt unterwegs, Bodydrag mit Foil läuft!
Beim Wasserstart bzw. losfahren/weiterfoilen hakt es bei mir.

Starten klappt realtiv sicher in beide Richtungen komme ich auch bei Welle etc. gut in Verdrängerfahrt.
Hauptsächlich bin ich auf der Ostsee unterwegs, ich habe ca.90kg und das Happyfoil von LF.

Der Übergang ins foilen kommt leider recht unkontrolliert und die Rodeophase habe ich gefühlt zur Hälfte absolviert.
Machmal machmal bockt es mehr machmal weniger.
Foilen am Stück klappt gelegentlich so 30-50 Meter.
Die meisten Foileinlagen sind aber kürzer und es Zeichnen sich 2 Fehlerbilder ab.

Ein Fehlerbild sieht so aus, dass ich nach einigen Metern foilen zu weit nach LUV rolle/mit zu großer Schräglage foile und erst höre wie der Frontflügel mit der Leewärtigen Spitze aus dem Wasser kommt und ich dann recht kurz danach meist kräftig einschlage.

Das 2.Fehlerbild ist ein zu radikales abtauchen des Boards im Rodeo. Zeitweise kriege ich es entspannt und recht sanft wieder gelandet und neugestartet.
Manchmal taucht aber aus der Foilfahrt heraus, das Board ab, sodass sogar die Boardnase abtaucht und dann stoppt das Board kräftig auf und für mich gehts gerade weiter.

Was kann ich besser machen?
Vielen Dank für eure Tips.
Gruß
Frank
oldieteilenord ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2016, 23:07   #43
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard

Hallo Frank,

wie sich das aus der Ferne anhört:
- Happyfoil sollte gut für den Einstieg sein
- Kite ggf. etwas größer wählen (ähnliche Größe wie für großes TwinTip-Door, solang Du noch nicht permanent foilst, das gibt bei Deinem Stand mehr Stabiltät
- ggf. hat Dein Spot zu viel Welle, wenn möglich Flachwasserspot mit genügend Tiefgang hinter einer Abdeckung suchen.
Den Einfluss von Wellen habe ich gerade auch wieder am Monofoil kennengelernt: Das Heben und Senken der Wellen unter Wasser bringt einen am Anfang leicht aus dem Gleichgewicht.
- ggf. auf eine gute konstante Geschwindigkeit ca. 20-25 km/h achten, zu langsam bekommst Du Strömungsabrisse, die Du noch nicht einfangen kannst, zu schnell erfordert zu schnelle Reaktionen von Dir
- Das nach Luv abstützen/stürzen ist am Anfang normal, genauso wie das restliche Fehlerbild, hier lässt sich aus der Ferne kaum was spezifisches sagen.

Ansonsten ggf. hier nochmal die für Deinen Stand wichtigen Kapitel durchgehen, so noch nicht bekannt:

http://kitejunkie.com/kite_hydrofoil

Viel Erfolg, am Ende hilft nur Üben Üben Üben

aber es lohnt sich, Bernd
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2016, 10:52   #44
Nordmatte
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2011
Beiträge: 51
Standard Anfänger: Rolltack oder normal Wende?

Moin,
wollte mal die Experten fragen: Bin noch neu beim Folien, gradeaus klappt gut seit dem letzten Urlaub alle Richtungen auch bei leichter Welle. Nur die Richtungswechsel
Übe grade fleißig Wenden - die klappen aber nur sporadisch. Manchmal zwei oder drei am Stück dann wieder Baden in Serie. Habe jetzt unterschiedliche Meinungen gehört von Kitern die es schon können: Einige empfehlen gleich die Rolltack zu üben wegen viel mehr Kontrolle in der Flugphase..Soll ich die "normale" lassen und mit "drehen" anfangen? Sieht natürlich auch viel cooler aus..
Bis jetzt fliege ich in die Wenden, setze kurz auf und fliege weiter oder bade...
Danke schon mal,
Sönke
Nordmatte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2016, 00:27   #45
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard

Zitat:
Zitat von Nordmatte Beitrag anzeigen
... Einige empfehlen gleich die Rolltack zu üben wegen viel mehr Kontrolle in der Flugphase..Soll ich die "normale" lassen und mit "drehen" anfangen? Sieht natürlich auch viel cooler aus..
Bis jetzt fliege ich in die Wenden, setze kurz auf und fliege weiter oder bade...
Danke schon mal,
Sönke
Hallo Sönke,

unser Blog ist zumindest beim Thema Wende nicht mehr ganz auf dem letzten Stand, ich hoffe das bald upzudaten, da auch viele neue Manöver usw. rein sollen ...

Wende:
Prinzipiell sehe ich eine klassische Wende ohne Rolle immer noch als erste, sicherste zu lernende Wende auf der Oberfläche, speziell ohne Schlaufen. (Sofern man die Rolltack noch nicht von anderen Directionals kennt.

ABER:
Die zuvor beschriebene Wende ist nicht so leicht durch zu foilen bzw. beinhaltet schneller einen Touchdown oder Sturz wenn man versucht sie komplett zu fliegen, weswegen man hier eher in einer Sackgasse landen kann. Wenn geflogene Halsen bereits klappen, die ich immer vor einer Rolltack lernen würde, da sie deutlich leichter sind, kann man die klassische Wende auf dem Boden erstmal einstellen und sich an die Rolltack wagen.

Rolltack Vorwort:
Genauso, wie man für die erste geflogene Halse zunächst Kiteloops auf verschiedenen Kursen und Freihändig fahren versuchen sollten, gibt es auch für die Rolltack gute Vorübungen. Die Wichtigste ist der 360er und dieser auch gleich die Begründung, warum in meinen Augen die Halse vor der Wende kommt. Denn für einen sicheren Austritt aus dem 360er sollte man schon sicher in der Halse sein, den der Ausgang aus einem 360er ist kaum etwas anderes als eine Halse mit dem üblichen Downloop.

360er:
Dazu wollte ich gerade nochmal etwas schreiben, aber das ist hier noch aktuell genug:

http://kitejunkie.com/blog/2015/07/28/360er-kreiseln/

Noch zu ergänzen ist, dass man mit steigendem Können und einem Foil und Kite mit hoher Streckung und Gleitzahl sehr große 360er mit bis zu 10 m Durchmesser fahren kann, die ebenfalls eine wichtige Vorübung für die Rolltack sein können. Wichtig ist hierfür mit entsprechend sehr hoher Geschwindigkeit anzufahren und den Schirm nur langsam und vorsichtig hoch zu lenken und ihn dabei möglichst weit nach vorne über sich laufen zu lassen. Vor dem Scheitelpunkt darf man hier aber, wie beim bereits beschriebenen 360er, nicht vergessen anzufangen progressiv einzulenken und anzupowern, da man sonst am Ende mit dem Schirm im Zenit verhungert.

Rolltack-Varianten:
Die ersten Rolltacks können 360er sein, die man etwas schneller und mit größerem Radius, aber auch flacherem Brett fährt. Wenn das Foil am Scheitelpunkt nicht zu steil in der Kurve liegt, kann man ohne weiteres den 360er nach ca. 200° abbrechen, einen Fußwechsel machen und weiterfahren. Damit hat man noch keine echte Rolltack, aber schon alle Einzelteile.
Bei einer echten Rolltack erfolgt der Fußwechsel kurz nachdem der Bug durch den Wind ist. Da an dieser Stelle das Timing sehr entscheidend ist, lässt sich in meinen Augen nicht mehr sehr viel hilfreiches sagen außer üben üben üben. Bei mir hat es auch mehrere Monate gedauert bis sie gut war.

Im Folgenden ein paar Rolltacks in Serie, die man sich langsam abgespielt anschauen kann, ggf. hilfreich.

http://www.youtubeslow.com/watch?v=5jlBHZeC_y8


Eine wichtige Sache, die allgemein fürs Üben neuer Manöver gilt:

Da das Timing speziell auf dem Foil und noch mehr bei der Rolltack entscheidend sind, sollte man alles vermeiden sich hier Steine in den Weg zu legen, das bedeutet:

- eher lange Leinen mit 24 - 27 m fliegen
- entspannte Kites mit ausreichend Leistung wie z.B. Speed Lotus verwenden.
- möglichst immer die gleiche Ausrüstung fahren (selbst die Änderung von 3 m Leine oder 15 cm Mast haben mich mehrere Tage aus dem Rhythmus gebracht und nach ein paar Tagen mit dem Monofoil habe ich mir meinen Stil ggf. erstmal nachhaltig versaut. )


Happy Foiling

Gruß Bernd


...und nicht zu vergessen:

Danke Joe
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2016, 01:21   #46
Nordmatte
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2011
Beiträge: 51
Standard

Danke für die ausführliche Antwort!
Ich muss erst alle Manöver im Kopf üben bevor es auf dem Wasser überhaupt geht....denke das mit dem 360er ist eine gute Übung, brauche da ja auch keinen Fusswechsel
Nur Kitesteuerung habe ich nicht verstanden: Downloop? Die meisten Videos zeigen nur den Kiter...hier Backloop: http://www.dailymotion.com/video/x1g...by-zeeko_sport
Oder ist das egal...aber Zugrichtung wäre ja ne andere...
Nordmatte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2016, 10:16   #47
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard

Zitat:
Zitat von Nordmatte Beitrag anzeigen
....denke das mit dem 360er ist eine gute Übung, brauche da ja auch keinen Fusswechsel
Nur Kitesteuerung habe ich nicht verstanden: Downloop? Die meisten Videos zeigen nur den Kiter...hier Backloop: http://www.dailymotion.com/video/x1g...by-zeeko_sport
Oder ist das egal...aber Zugrichtung wäre ja ne andere...
Ja, sorry Downloop ist missverständlich, tatsächlich ein Backloop, denn die hintere Hand zieht den Kite permanent bzw. einmal durch einen Loop. Da Kiteloop und der mit dem Brett gefahrene 360er die gleiche Drehrichtung haben, sind die Leinen am Ende des Manövers nicht verdreht.

Weitere Perspekive:
Im Grunde ist das Manöver ein Kiteloop Backflip, bei dem das Board bzw. Foil im Wasser bleibt. Dieses Manöver mit dem TwinTip zu können ist entsprechend auch eine sehr gute Vorübung. Der Unterschied liegt hier nur im Timing und der Kraft in der Schirmsteuerung. Am Twintip reißt man den Kite früher härter nach hinten um geliftet und nach Lee versetzt zu werden. Am Foil versucht man das zu vermeiden in dem man den Schirm erst langsamer möglichst nah am Windfensterrand durch den Zenit zieht.

Die Bezeichnung Downloop bezog sich darauf, dass man nach der ersten Hälfte des 360ers im Grunde eine ähnliche Position hat wie am Anfang einer Halse kurz nach dem Fusswechsel. Deswegen sollte man vor dem 360er die Halse bereits sauber mit voran gestelltem Fusswechsel beherschen.

Gerade nur mobil, hoffe das folgende Video hat ein paar Distanzaufnahmen und ist nicht das selbe das schon gepostet wurde.

http://vimeo.com/88330091

Gruss Bernd
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2016, 10:41   #48
wolfiösi
kellerkind
 
Dabei seit: 12/2006
Ort: upper austria
Beiträge: 2.459
Standard halse mit kite hängen vs halse ohne kite hängen ?

hallo,

in manchen strapless videos zb von horue oder boardriding maui
sieht man sehr schickes schnelles umspringen während einer kurzen
aufwärts - bewegung / mit entlastung des boards.
sieht so aus, als würden die sich kaum oder gar nicht in den kite hängen.

macht es sinn sich vor allem auf diese variante zu konzentrieren ?
ich fahre kites gern sehr klein...

lg wolfgang
wolfiösi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2016, 20:02   #49
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard

Hallo Wolfgang,

Ich glaube das ist eher Geschmacksache, ich denke strabless ist eine geflogene Wende als Rolltack oder andersherum umspringen ähnlich schwer, bin aber schon lange kaum noch strabless unterwegs.

Fahre auch gern eher klein, aber auch damit kann man für den Fusswechsel immer einen kurzen Kraftpeak nach oben erzeugen, denke das machen Phil und Greg auch nicht anders.

Gruss Bernd
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2016, 20:01   #50
Nordmatte
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2011
Beiträge: 51
Standard

[quote=Horst Sergio;1278582]Weitere Perspekive:
Im Grunde ist das Manöver ein Kiteloop Backflip, bei dem das Board bzw. Foil im Wasser bleibt.


Danke! Das hilft zumindest für mein Kopfkino
Also bekanntes Manöver halt "nur" mit Foil und "einfach" nicht abheben...
Werde üben!
Nordmatte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2016, 23:18   #51
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard Kurzes Monofoil video

https://www.youtube.com/watch?v=75S8...ature=youtu.be




Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2016, 18:31   #52
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard DO's: Auf- und Abbau einer Matte im tiefen Wasser

Ich habe das Thema zwar schon hier gepostet, da es auch nicht hydrofoilende Mattenfutzis betrifft,

http://forum.oase.com/showthread.php?t=165705

allerdings hat das ganze als Thema für geübte Fahrer mit Matten bei wenig Wind schon einen Schwerpunkt bei der Fahrtechnik Hydrofoil, deshalb nochmal hier der Vollständigkeit:

http://kitejunkie.com/blog/2016/10/2...tiefen-wasser/



Viel Spass damit und falls ihr das gleich morgen testet, nicht die langen Unterhosen unterm Trocki vergessen . Bei der Aufnahme des Videos mit Neo letzte Woche war es schon etwas kalt.

Gruß Bernd
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2016, 20:39   #53
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard

Mal wieder was zum Monofoil:

1. Erkenntnis:
Es darf auch etwas weniger Brett sein, ggf. auch noch kleiner als das verwendete mit gut 1 m aber natürlich mit Abstrichen beim Fußwechsel am Boden. (In der Luft hat er bisher erst einmal geklappt, nicht so easy )

2. Ein Monofoil mit kurzem Deck ist phantastisch kompakt, vorallem die Fuselage und lange Decks machen Foils zu den Ungetümen, die sie sind. Außerdem ist diese Konfiguration auch statisch deutlich unproblematischer, bzw. kann deutlich leichter gebaut werden.



Wie schon hier geschrieben:

3. Das Monofoil mit Elementflügel ist ein echter Hi-Performer . Der Wind im Bild kam von unten, der rechte Schlag ist Upwind. Obwohl der 9er Sonic2 nicht besonders stark angeblasen war, hat es das Mono auf etwas mehr als 45° an den Wind heran geschafft.



4. Das Monofoil hat einen sehr kleinen Geschwindigkeitsbereich zwischen 20-26 km/h wie erwartet, womit man aber auskommt.

Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Unbenannt.jpg
Hits:	2466
Größe:	354,3 KB
ID:	50112  
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2016, 17:37   #54
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard DO's: Strut Fillern und MonoFoil go Big

Dies alles erstmal nur vorab und sorry, wenn dieser Topic langsam zu speziell wird.

Einfach keine Scheu und auch mal einfache Fragen zur Fahr- und Materialtechnik stellen, so hier noch nicht erwähnt:

http://kitejunkie.com/kite_hydrofoil




Rechtzeitig zur Wintersaison, sollte man sich Gedanken machen, ob man mit einem nackten Strut noch glücklich ist. Wir haben unsere Struts geschliffen und gefillert. Eine rechte Arbeit, aber auch nicht zu schlimm, wenn man ein paar Sachen beachtet. Ausführlicher Beitrag folgt.





Mal wieder das Monofoil und mal wieder einen neuen Flügel getestet (nicht im Bild, folgt noch) am Ende aber primär die bestehende Erkenntnis verfestigt: Groß und wenig AR.

Weitere Erkenntnis: Neue Schlaufen Varianten sollte man besser nicht auf einem Pocket-Monofoil testen , trotzdem ist eine Querschlaufe eine mögliche Lösung, ggf. mit einem Hacken hinten für viele sogar sehr interessant.

Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Kitejunkie-Foil-schleifen-fillern.JPG
Hits:	1476
Größe:	230,3 KB
ID:	50275  Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Kitejunkie-monofoil-fillern.JPG
Hits:	1479
Größe:	301,9 KB
ID:	50276  
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2016, 18:34   #55
Dimitri
Benutzer
 
Dabei seit: 05/2009
Ort: Gröden
Beiträge: 355
Standard

He,

Was für ein neuer Flügel kommt denn da?

Gruß Tobi
Dimitri ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.11.2016, 11:31   #56
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard

Hallo Toby,

der Flügel den ich probiert habe kommt eher nicht, da ein privater Bau von granini hier im Forum ist (siehe Bild). Allerdings kann man sicher davon ausgehen, dass Levitaz ihr gewisses Defizit bei der Auswahl an Frontflügeln (akutell nur zwei) in der nächsten Zeit ausgleichen wird. Wobei es sicher auch nicht zum Schaden der Kunden ist, dass sich Levitaz hier Zeit lässt damit die neuen Flügel dann auch gut funktionieren und mit den restlichen Komponenten harmonieren, ohne dass man wie bei anderen zwangsläufig mit Unterlegkeilen arbeiten muss. In der Erprobung scheint wohl schon sehr lange ein großer Freeride-Anfänger-Carver-Wing zu sein, wie ihn ja ähnlich auch Zeeko neu im Programm hat und noch viel länger der Tachyon, wie hier schon mal berichtet:
http://kiteforum.com/viewtopic.php?f...&hilit=levitaz

Hatte die bisherigen Gelegenheiten zum Testen leider verpasst, wenn es so weit ist und Levitaz das möchte werde ich berichten. Gerade der Riesen-Freerider würde mich sehr fürs Mono interessieren, da er ggf. den Geschwindigkeitsbereich in beide Richtung massiv erweitern kann.

Der getestete Flügel von Granini (km 3,5 bis 4,5; (um km 3 war der Element zum Vergleich)) ging zwar weiter runter, aber war bei "höheren" Geschwindigkeiten ab 20 km/h zu schnell instabil im Pitch, hier braucht es eben weniger Streckung und eine längere Profilsehne. Um Gleitleistung muss man sich bei einem Monofoil, wie schon gezeigt, ja ohnehin keine Gedanken machen.

So sieht so ein "Pocket-Monofoil-Megawing" aus, schätze mindestens 70 cm Spannweite

Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Pocket-Monofoil-Megawing.jpg
Hits:	2092
Größe:	195,3 KB
ID:	50365  Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Pocket-Monofoil-Megawing-at-km4.jpg
Hits:	708
Größe:	89,5 KB
ID:	50366  
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2016, 11:56   #57
Ganesha
Benutzer
 
Dabei seit: 12/2006
Beiträge: 1.043
Standard

Hallo Bernhard, mir steht am Eigenbaumast und Fuselage auch eine Verbesserungsaktion der Oberfläche bevor. Werde wahrscheinlich mit Epoxy- Graphit abziehen( grobe Übergänge, tiefe Unebenheiten). Dann entscheiden wg Fillern. Habe leider keine Pistole und somit bleibt als Option zb Lesonal 2-Komponenten-Filler streichen oder als schlechtere Alternative 1K Spritzspachtel aus der Dose zb Presto. Kombispachtel http://www.profiautolacke.de/Spachte...00g::2710.html oä wird wahrscheinlich von Deltahydrofoil im Video verwendet https://www.youtube.com/watch?v=YsN-2T7zMLM https://www.youtube.com/watch?v=oidk2I2A0tQ Was habt ihr verwendet und wie ist es geworden?
Ganesha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2016, 12:23   #58
hmooslechner
Benutzer
 
Dabei seit: 01/2009
Beiträge: 325
Standard Bier beim Kiten..

Weiß nicht, ob ich das Bier beim Foilen noch brauchen würde - bin dann eh high genug - denke ich - grins..

aus Kiteforum - https://youtu.be/PePtub2cCWM
hmooslechner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2016, 00:13   #59
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard

Zitat:
Zitat von Ganesha Beitrag anzeigen
Hallo Bernhard, mir steht am Eigenbaumast und Fuselage auch eine Verbesserungsaktion der Oberfläche bevor. Werde wahrscheinlich mit Epoxy- Graphit abziehen( grobe Übergänge, tiefe Unebenheiten). Dann entscheiden wg Fillern. Habe leider keine Pistole und somit bleibt als Option zb Lesonal 2-Komponenten-Filler streichen oder als schlechtere Alternative 1K Spritzspachtel aus der Dose zb Presto. Kombispachtel http://www.profiautolacke.de/Spachte...00g::2710.html oä wird wahrscheinlich von Deltahydrofoil im Video verwendet https://www.youtube.com/watch?v=YsN-2T7zMLM https://www.youtube.com/watch?v=oidk2I2A0tQ Was habt ihr verwendet und wie ist es geworden?
Hallo Ganesha,

ich kann leider auch nicht viel intelligentes zum Thema sagen und hoffe, dass sich ggf. der ein oder andere Wettkampf-Fahrer oder erfahrene Hersteller hierzu melden.

Epoxy-Graphit Pulver habe ich nie verwendet, vielleicht für tiefe Unebenheiten sinnvoll.

Wir haben "T4W 1K Grundfarbe" also eine einfache Karosserie-Grundierung aus der Dose verwendet.

Ggf. sind für viele die weniger Aufwand treiben wollen die Spachtel-Füller besser. Ich habe 4 Schichten aufgesprüht und bin nach dem Schleifen an ein paar Stellen wieder ganz oder fast auf dem Epoxy und an ein paar Stellen zeigen sich jetzt visuell um so deutlicher ein paar Pin-holes, da die Sprühfarbe ggf. nicht so tief in die Löcher geht wie der Spachtel, aber nur eine Vermutung.

Ich denke, dass die Videos von "Delta Hydrofoil" mit die besten Anleitungen zum Thema sind.
https://www.youtube.com/channel/UCi5...nI-aYv067AI6gA

Ich kann hier aus mangelnder Erfahrung noch keine perfekte Anleitung liefern, aber eine Nacherzählung, wie ich zum Erfolg gekommen bin:

Warum Schleifen, Spachteln usw.

Die Oberflächen, Anström und Abströmkanten von Epoxy/Carbon Foils sind nicht immer so perfekt wie es auf den ersten Blick scheint. Bei höheren Geschwindigkeiten kann man unter Umständen leichte Vibrationen oder auch hohes Pfeifen vom Foil vernehmen. Zusätzlich kann es bei höheren Geschwindigkeiten und harten Aufkant-Winkeln in Kombination mit tieferen Wassertemperaturen zu Strömungsabrisse am Mast (Ventilation) kommen.
Viele dieser unangenehmen Effekte, die einen bremsen und zu Stürzen führen können kann man über eine Bearbeitung des Foils reduzieren. Hersteller nehmen die Foils häufig nur aus der Form eine Aufwändige Oberflächenbehandlung ist nicht im Budget. Ein Foil mit einem glatten scheinbar perfekten Finish aus der Form kann alles andere als perfekt sein.

Zur groben Orientierung

Für Vibrationen und Geräusche ist meist primär die Abströmkante mit ihrer Dicke und Form verantwortlich. Die Empfehlung von Delta-Hydrofoil hierzu kenne ich auch ähnlich von Zeeko. Für Ventilation am Mast ist zusätzlich dessen Oberflächen-Rauhigkeit verantwortlich. So wie ich es bisher aus eigenen Test erfahren habe gilt hier, je tiefere Temperaturen desto rauher.

Eigene Erfahrungen mit der Bearbeitung mehrer Masten

Ich musste bei meinem Mast zunächst mechanisch den Druck entfernen und habe dazu 400er Papier verwendet, was ich hierzu auch empfehlen würde. Bei 600er dauert es ggf. zu lange. Der Lack sollte entfernt werden, da er sich ggf. mit der Grundierung nicht verträgt. Man sollte beim Abschleifen aufpassen, die Abströmkante nicht zu sehr mit zu bearbeiten und sollte auch aufpassen nicht bis auf die Fasern runter zu schleifen, denn sobald man die Fasern des Gewebes trennt können die laut Peter Müller abstehen und nicht mehr ohne weiteres anzukleben sein, davon abgesehen, dass man damit dann schon die äußerste Lage geschwächt hat.

Die Anströmkante sollte man dagegen mit bearbeiten, da hier häufig noch eine leichte Nase aus der Form steht oder die Kante einfach nicht sauber rund und symmetrisch sein kann.

Mit dem 400er oder sicher auch 600er Schliff ist die Epoxy-Oberfläche rau genug für den Fülllack. Hier ist es sinnvoll gleich mehrere Schichten hintereinander aufzutragen, da diese zum einen recht dünn, aber auch recht weich sind im Vergleich zum Epoxy und damit schnell wieder runter geschliffen sind.

Ich habe mein Foil nach dem Füllern im Bereich des vorderen 1/3 des Struts und der Oberseite des vorderen 1/3 des Frontflügels erneut mit 400er Papier bearbeitet, um die Ventilation maximal klein zu bekommen (absolutes Top-Speed ist mir weniger wichtig als Manöver) Ich denke aber das 400er speziell auf dem weichen Füller schon deutlich zu viel ist. Zumindest hatte ich mit diesem Setup zwar kaum direkte Ventilation aber stärkeres Vibrieren und wahrscheinlich in dessen Folge auch wieder Abrisse. So war das Foil schlechter wie das ursprünglich mal mit ca. 800 angeschliffene Foil mit Epoxy-Oberfläche.

Ich habe das Foil dann in zwei Schritten leicht mit 1500er geglättet in den Abströmhälften bis 2000er poliert. Zusätzlich habe ich vorher die ggf. bei der Entfernung des Logos angeschliffene Abströmkante überarbeitet: Zuerst habe ich die Kante möglichst regelmäßig etwas schärfer mit 45° Winkeln und ca. 600er geschliffen und dann wieder ein Stück plan so dass die Schieblehre bei 0,4 mm Einstellung gerade nicht verhackt.

Finales Resultat war sehr zufriedenstellend,

nahezu keine Mikrovibrationen und Geräusche bei allen Geschwindigkeiten 20-48 km/h und auch akzeptabel wenig Ventilation. Mit Abstand der beste Winter-Schliff den ich bisher hatte. Deutlich besser als beide nackte Masten, die ich bisher einfach nur mit 800er-1200er aufgerauht hatte und um Welten besser wie alles was man unbehandelt vom Hersteller bekommt.

Für eine perfekte Reprodzierbarkeit dieses Ergebnisses fehlt mir leider noch die Erfahrung, weswegen ich das Ding erstmal nicht mehr mit dem Schleifpapier anfassen werde und hoffe, dass es weitgehend so bleibt wie es ist.


Vielleicht hilft es trotzdem etwas zur Orientierung

Gruß Bernd

Geändert von Horst Sergio (15.11.2016 um 10:57 Uhr). Grund: Satz mit falscher Info gelöscht
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2016, 07:24   #60
granini
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 327
Standard

Zitat:
Zitat von Horst Sergio Beitrag anzeigen
Hallo Ganesha,


Ich habe das Foil dann in zwei Schritten leicht mit 1500er geglättet in den Abströmhälften bis 2000er poliert. Zusätzlich habe ich vorher die ggf. bei der Entfernung des Logos angeschliffene Abströmkante überarbeitet: Zuerst habe ich die Kante möglichst regelmäßig etwas schärfer mit 45° Winkeln und ca. 600er geschliffen und dann wieder ein Stück plan so dass die Schieblehre bei 0,4 mm Einstellung gerade nicht verhackt.
Siehste.. Ich habe Dir doch gesagt, dass der feinere Schliff die Lösung deines Problems ist.

Freut mich, dass es jetzt auch bei Dir funktioniert.

Grüsse

Björn
granini ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2016, 22:56   #61
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard

Hallo Björn,

ja hattest absolut Recht. Aus meiner Erfahrung funktioniert absolut glatt bei kaltem Wasser aber auch nicht, nur darf es eben nicht so rauh sein, dass dadurch spürbare Vibrationen enstehen, die ihrerseits wieder zu Ventilation führen.

Ich hatte auch schon mal vor langer Zeit einen Mast, der aber wahrscheinlich wegen der Abströmkante nahezu unfahrbar war, ausgedrückt durch extreme Lautstärke und Vibrationen, dass man bei höheren Geschwindigkeiten den ganzen Teich beschallt hat und man Angst hatte, dass er auseinander bricht.

Da ich aber wieder gleichzeitig Abströmkante und die Flächen geändert habe bleibt alles nach wie vor etwas Fischen im Trüben. Und die stark unterschiedliche Härte der Oberflächen Epoxy und Filler macht es noch schwerer abzuschätzen, bei welcher Rauhigkeit man gerade angekommen ist.

Vielleicht erbarmt sich ja hier mal jemand mit wirklich viel Erfahrung etwas zum Thema zu schreiben.

Aber Hauptsache mein Strut funktioniert jetzt auch unter 10 °C ausgezeichnet.
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 07:02   #62
granini
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 327
Standard

Naja, 1500er finde ich in dem Bereich jetzt nicht als extremst fein oder glatt. Im Vergleich zum Auslieferungszustand ist das schon ein grosser Unterschied.

Richtig glatt wirds erst, wenn Du mit 5000er schleifst und dann noch mit Schleif- und Polierpaste arbeitest. Aber selbst danach ist eine Epoxid Oberfläche noch weit von der Hochglanzoberfläche entfernt, die Du nur mit entsprechenden Formen, Mylar oder gesprühtem Topcoat hinbekommst.

Bei dem Filler und der Anzahl an Schichten wäre ich vorsichtig, damit Du das Profil nicht zu stark veränderst. Scheint ja noch alles bei Dir zu funktionieren, dennoch würde ich eher empfehlen soweit runter zu schleifen, dass man ganz leicht das Karbon durchscheinen sieht und zwar recht gleichmässig. Damit kann man sicher sein, dass das Profil nicht verändert wird durch ggf. an manchen Stellen zu dicke Filler Schichten.

Und noch kurz zu den riefen, die Du im Post zuvor erwähnst und wahrscheinlich meinen Mast damit meinst. Mein Mast hat bisher noch kein 200er Schleifpapier gesehen, sondern im maximal 400er. Die Riefen kommen vom Transport bzw. vom Cover. Der Füllspachtel ist so weich, dass sich solche Strukturen bilden, wenn das Cover beim Tragen am Mast leicht hoch und runter rutscht. Ist aber nicht schlimm, da mein Setup beim Fahren immer noch absolut präzise und schön zu fahren ist.

Grüsse

Björn

PS: Und mit ein bisschen Glück ist am Wochenende Combi-Foilboard Test angesagt.
granini ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 10:56   #63
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard

Hallo Björn,

ja hast Recht, 1500er war das beste was ich Samstag Nachmittag bekommen habe aber zuhause habe ich noch 2000er ... 5000er hatte ich noch nie in den Händen, aber da geht alternativ vielleicht auch Löschpapier, oder?

Aber tatsächlich keine Ahnung, ob der Bereich noch Unterschiede macht, denke aber auch, dass die Oberflächen aus der Form kaum erreichbar sind.

Ok das mit dem 200er hatte ich falsch im Kopf. Ich werde auch mal darauf achten, ob durch meine Tasche und den überlappenden Klett auf dessen Seite dauerhaft Kratzer rein kommen.

Das wäre in meinen Augen auch ein möglicher Vorteil nur mit etwas Spachtelmasse zu fillern wie im Video von Delta: Die harte Epoxyschicht bleibt außen und ist unempfindlicher und auch das Profil wird nicht beeinflusst. Denke aber, dass die vier Schichten auf beiden Seiten hier noch nicht viel machen. Ggf. kann ich beim nächsten Nachbearbeiten mal meine Mikrometerschraube einsetzen.

Gruß Bernd und jub WE wäre nett
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 11:09   #64
granini
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 327
Standard

Zitat:
Zitat von Horst Sergio Beitrag anzeigen
Hallo Björn,

ja hast Recht, 1500er war das beste was ich Samstag Nachmittag bekommen habe aber zuhause habe ich noch 2000er ... 5000er hatte ich noch nie in den Händen, aber da geht alternativ vielleicht auch Löschpapier, oder?
Ich habe hier sogar 7000er liegen, das ist aber wirklich wie Papier aus dem Drucker .

Ich denke schon, dass eine polierte Fläche im Wasser nochmal einen Unterschied macht aber vermutlich nicht zum positiven. Dann kommst Du wahrscheinlich wieder in den Bereich von Strömungsabrissen, da zu glatt.

Kollege AeroAndi sollte dazu mal was sagen, der hats ja gelernt und weiss auch was in der Praxis funktioniert oder eben auch nicht funktioniert.

Grüsse

Björn
granini ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 16:49   #65
btheb
Benutzer
 
Dabei seit: 05/2012
Beiträge: 1.074
Standard

..schleift ihr noch oder foilt ihr auch????
Zum Glueck braucht mein Foil sowas nicht, so wie ich das schon vermackelt habe waere das nach den hier geschilderten
scheinbar schon ein Totalschaden.

5000 koernung, da faellt mir nix mehr zu ein.....

vor jeden Einsatz dann noch die Poliermaschine anwerfen und feinste Schleifpaste zum Einsatz bringen..man kriegt die Zeit schon totgeschlagen...

Geändert von btheb (15.11.2016 um 17:36 Uhr).
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 17:57   #66
granini
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2007
Ort: München
Beiträge: 327
Standard

Keine Sorge, hier schleift keiner sein gefillertes Foil mit 5000er.

Auch wenn Du schon Macken drin hast ist ein gefillertes und mit 1500er geschliffenes Foil beim Fahren ein ziemlicher Unterschied zu einem unbehandelten Foil.

Probiers aus, Du wirst es deutlich merken.

Zeitlicher Aufwand für die ganze Prozedur 2 Stunden Arbeitszeit und danach hast du ein paar Monate Ruhe, wenn Du sorgfältig mit Deinem Foil umgehst.

Grüsse

Björn
granini ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 19:59   #67
Frank Rosin
www.famousfrank.com
 
Dabei seit: 06/2004
Beiträge: 1.342
Standard

Einen großen Effekt bringt auch schon einfach direkt neues foil leicht nass anschleifen, selbst nutze ich bisher 800er-1200er für Flügel und Mast.
Das sind erstmal einmalig etwa 10 Minuten Aufwand mit beachtlichen Auswirkungen.

Gruß Frank
Frank Rosin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 20:25   #68
btheb
Benutzer
 
Dabei seit: 05/2012
Beiträge: 1.074
Standard

Zitat:
Zitat von Frank Rosin Beitrag anzeigen
Einen großen Effekt bringt auch schon einfach direkt neues foil leicht nass anschleifen, selbst nutze ich bisher 800er-1200er für Flügel und Mast.
Das sind erstmal einmalig etwa 10 Minuten Aufwand mit beachtlichen Auswirkungen.

Gruß Frank
Das hoert sich ganz anders an
Damit muss aber auch gut sein.
Und Vibrationen wuerde ich sofort beim Hersteller reklamieren.
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 20:39   #69
kitesven
gitano
 
Dabei seit: 12/2001
Ort: meist im womo :)
Beiträge: 12.651
kitesven eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard

noch mal in kurzversion für mich:
ih macht es rauher oder feiner?
nur bei carbon oder auch alu?

danke
kitesven ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 21:49   #70
Frank Rosin
www.famousfrank.com
 
Dabei seit: 06/2004
Beiträge: 1.342
Standard

Rauer.
Bisher habe ich es nur bei Carbon durchgeführt.

Bei Aluminium müsste man ja auch wegen der Oberflächenveredelung nochmal vorsichtiger sein.

Gruß Frank
www.famousfrank.com
Frank Rosin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 22:05   #71
Smolo
Benutzer
 
Dabei seit: 01/2012
Ort: München
Beiträge: 397
Standard

Zitat:
Zitat von granini Beitrag anzeigen
...
Probiers aus, Du wirst es deutlich merken.

Björn
Welche Eigenschaften verbessern sich denn wie? Mir ist das aktuell zu hot da einfach mal rumzuschleifen?
Smolo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 22:25   #72
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
Dabei seit: 07/2005
Ort: im Schoße des bayerischen Seenlandes
Beiträge: 2.002
Standard DON'T sand your Alu Foil in Dakhla!

Zitat:
Zitat von kitesven Beitrag anzeigen
noch mal in kurzversion für mich:...
Kurz gesagt:

Mach Dir keinen Kopf.

Das Thema ist:

1. Kaum relevant bei Alufoils, da diese ohnehin keinen höheren Geschwindigkeiten fahren bei denen die Themen relevant werden.
(und wie Frank sagt, sollte man aufpassen den Korrosionsschutz nicht zu schwächen)

2. Nicht relevant in den ersten Erfahrungs-Monaten bis es an schnelle 360er, fliegende Wenden, Springen usw. geht

3. Noch weniger relevant in der warmen Suppe vor Dakhla, da Strömungsabrisse erst unter 15°C präsenter werden.

4. Überhaupt nicht relevant, wenn 2 oder mehr der vorherigen Punkte gleichzeitig zutreffen.


Melde Dich, wenn Du wieder im kalten Deutschland bist und Deine Leinenkamera anfängt Bilder wie in Post Nr. 12 aufzunehmen. Dann aber bitte schon das 5000er Schleifpapier, den Füller, die Mikrometerschrauben und das restliche Zubehör besorgen.

Viel Spass im Süden.



@Smolo:
Wenn da kein Leidensdruck besteht, solltest Du das auch rein prophylaktisch besser nicht machen und wenn ggf. eher die einfachere 1h Variante: Mit 1200er leicht schleifen, mit Paste füllern und dann nochmal mit 1200-2000er drüber probieren, da kannst Du dann auch nix kaputt machen.
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 23:32   #73
Smolo
Benutzer
 
Dabei seit: 01/2012
Ort: München
Beiträge: 397
Standard

Zitat:
Zitat von Horst Sergio Beitrag anzeigen
@Smolo:
Wenn da kein Leidensdruck besteht, solltest Du das auch rein prophylaktisch besser nicht machen und wenn ggf. eher die einfachere 1h Variante: Mit 1200er leicht schleifen, mit Paste füllern und dann nochmal mit 1200-2000er drüber probieren, da kannst Du dann auch nix kaputt machen.
Ich bin bei der ganzen aktuellen Materialschlacht im Foil Bereich sowieso extrem konservativ. Das liegt zum einen am fehlenden Skill und zum anderen an der aktuell mangelnden Fahrzeit. Außerdem muss ich mich jetzt erstmal an den Sonic 2 ranmachen der noch ungefahren im Keller liegt

Was mich wundert ist das ich ab und an mal von Strömungsabrissen während der Fahrt höre sowas vom Moses Silente allerdings überhaupt nicht kenne. Daher hätte mich jetzt mal interessiert wie sich das Verhalten der Foils durch das Fillern verändert? Bzw. wodurch solche Probleme hervorgerufen werden

Temperaturen fahre ich ja auch ganzjährig und Geschwindigkeiten lieg ich irgendwo zwischen 25-30 aber selbst bei kurzfristigen Peaks bis 45km/h hab ich da noch nichts mitbekommen.
Smolo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2016, 23:55   #74
Frank Rosin
www.famousfrank.com
 
Dabei seit: 06/2004
Beiträge: 1.342
Standard

Zitat:
Zitat von Smolo Beitrag anzeigen
Temperaturen fahre ich ja auch ganzjährig und Geschwindigkeiten lieg ich irgendwo zwischen 25-30 aber selbst bei kurzfristigen Peaks bis 45km/h hab ich da noch nichts mitbekommen.
Dann hast du das Silente schon mit dem 560er Flügel, richtig?

Grundsätzlich gilt tatsächlich, wenn man nicht versteht worum es hier wirklich geht, also die Problematik nicht selbst mit seinem foil erfährt und erkennt, der braucht sich auch keinen Kopf darum machen.
Letztlich geht es hier um Feierntuning auf recht hohem Niveau. Wobei die die es machen es oft für (sich) für sehr wichtig, ja fast notwendig, erachten.
Das gilt zumindest für die Praktiker.

Gruss Frank
www.famousfrank.com
Frank Rosin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.11.2016, 00:07   #75
Smolo
Benutzer
 
Dabei seit: 01/2012
Ort: München
Beiträge: 397
Standard

Zitat:
Zitat von Frank Rosin Beitrag anzeigen
Dann hast du das Silente schon mit dem 560er Flügel, richtig?
Ich hab alle Flügel für das Silente da, fahre aktuell aber immer noch den großen Deltaflügel weil die Eingangsgeschwindigkeit so schön niedrig ist. Mit dem 560er war ich bisher nur ein paar Stunden draußen das kann ich aber kaum objektiv vergleichen weil die Unterschiede zwischen den Flügeln einfach enorm sind.

Also einfach mal aussitzen und in der 2ten Reihe entspannt zuschauen
Smolo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.11.2016, 00:11   #76
Frank Rosin
www.famousfrank.com
 
Dabei seit: 06/2004
Beiträge: 1.342
Standard

Der 560er mit zugehörigem Heckflügel ist klasse.
Würde ich sehr empfehlen mehr zu fahren.
Ich gehe davon aus dass Du die 45km/h peaks mit diesem Setup erreicht hast, den anderen Flügeln sind diese kaum zu entlocken.

Gruss Frank
www.famousfrank.com
Frank Rosin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.11.2016, 00:15   #77
kitesven
gitano
 
Dabei seit: 12/2001
Ort: meist im womo :)
Beiträge: 12.651
kitesven eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard

danke euch beiden. dann mach ich mir jetzt mal keinen kopf.

andererseits mache ich die sachen aus post 12 ja am 2ten tag in dakhla.
in so fern....

kitesven ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.11.2016, 09:16   #78
-Tobsen-
Benutzer
 
Dabei seit: 09/2009
Beiträge: 113
Reden Erste Versuche...

Hier mal ein Paar Eindrücke von nem Foil Anfänger
Versuch mich grade an der Wende, nein noch nicht geflogen xD (und auch nicht Wende, sondern Halse (Danke @FrankRosin)

ps. Ich bin für Hinweise, wie's besser geht usw dankbar

https://www.youtube.com/watch?v=pKNcaoSUrOU

Geändert von -Tobsen- (16.11.2016 um 12:10 Uhr). Grund: Wende-Halse verwechselt ...
-Tobsen- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.11.2016, 11:38   #79
Frank Rosin
www.famousfrank.com
 
Dabei seit: 06/2004
Beiträge: 1.342
Standard

Zitat:
Zitat von -Tobsen- Beitrag anzeigen
Versuch mich grade an der Wende, ...
Glaube Du meinst die Halse.

Es gibt grundlegend ja die zwei Varianten des Richtungswechsel:
- Halse (jibe/gybe): Nase vom Board mit dem Wind gedreht
- Wende (tack): Nase vom Board durch/gegen den Wind gedreht

Hast Du bereits eine funktionierende Halsentechnik auf Directional/Surfboard?
Wenn ja, dann daran orientieren und üben üben üben.
Es gibt ja viele verschiedene Möglichkeiten wann man den Fußwechsel macht, das ist hauptsächlich persönliche Vorliebe bzw. individuell was am besten gelingt. Oft auch auf beiden Seiten unterschiedliche Varianten die bevorzugt werden.
Bei der geflogenen Halse halte ich die Variante mit downloop für letztlich einfacher und 'runder' als mit oben rüber geflogenem Kite.

Gruß Frank
www.famousfrank.com
Frank Rosin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.11.2016, 12:22   #80
-Tobsen-
Benutzer
 
Dabei seit: 09/2009
Beiträge: 113
Reden

Moin Frank,
jep, das soll im Video eine Halse werden xD

Mit'm Directional klappt es schon ganz gut, halt noch nicht so, dass es immer klappt.
Bin am überlegen die Schlaufen runter zu nehmen, da ich das Gefühl habe, das die eher hinderlich sind beim Halsen und sonst auch nur beim Starten praktisch. Bin ja jetzt nicht auf max Speed etc. aus, werde es wohl demnächst mal testen.

Beste Grüße
Tobi
-Tobsen- ist offline   Mit Zitat antworten




Antwort


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 11:03 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 4.2.3
Copyright ©2000 - 2018, vBulletin Solutions, Inc.