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Reisen und Spots Rund um das Thema Reisen und Spots.

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Alt 10.10.2012, 10:12   #1
Marc66
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Beiträge: 671
Standard Pension bzw. Hotel in Workum / Mirns ?

Wie es aussieht sollte es nächste Woche Wind haben (SW-S) und zwar so, dass ich als Einsteiger einigermassen klarkommen sollte (gute 4 Windstärken tönen schon fast optimal, Windfinder meldet allerdings recht böigen Wind im Vergleich zu Renesse / Brouwersdam oder gar Fehmarn - was aber doch noch ein ganzes Stück weiter weg wäre).

Frage bzw. Problem: wo wohnt man für knapp eine Woche denn als Kiter in Workum / Mirns? Sollte nicht allzu teuer werden, aber ist schliesslich Urlaub und will mir nicht den Hintern in einer muffigen Kühlkammer abfrieren (Zelt kommt bei Temperaturen um 10° und viel Regen auch nicht in Frage - auch wenn ich 3 zur Auswahl hätte ). Irgend was nettes halt wo man das Auto problemlos parken kann, vielleicht sogar das Material einschliessen und wo man es sich auch bei miesem Wetter gemütlich machen kann - da gehört auch mal Essen für gehobenere Ansprüche mit dazu (was auch zustäzlich was kosten darf - man gönnt sich ja sonst nichts ).

Irgend welche Tipps, bevor ich mich vor Ort dusselig suche?

Marc
P.S.: sonst noch jemand in der Gegend nächste Woche? War noch nie dort und lass mir gerne Tipps von Leuten geben - scheint ja paar Regeln betreffend Kitezonen zu geben welche man als Neuling nicht unbedingt auf Anhieb versteht (wegen Süd-Komponente dürfte Mirns der Spot werden, hat ja aber einige zur Auswahl wenn die Windrichtung doch nicht so richtig stimmen würde)
Marc66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 10:47   #2
tristan2202
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Dabei seit: 08/2010
Beiträge: 11
Standard

Hi Marc,

wir haben im Herbst/Winter öfter mal im Hanzehuis in Stavoren gewohnt. Stavoren liegt ca. 10 km von Mirns und ca. 20 km von Workum entfernt. Das Hanzehuis ist ein Appartment-Haus mitten in der Stadt für Selbstversorger. Der Supermarkt liegt direkt gegenüber. Es gibt in Stavoren zudem noch ein paar nette Restaurants, alle in Steinwurfweite vom Hanzehuis entfernt.

Die Zimmer sind nicht allzu groß, aber zum Ausspannen nach dem Kiten ideal. Zudem ist der Besitzer supernett und echt hilfsbereit! Wir haben allerdings keine Kites mit auf's Zimmer genommen und die Sachen einfach im Auto vor dem Haus gelassen. Preislich deutlich besser als ein Hotel, insbesondere wenn man mit drei oder vier Personen unterwegs ist.

Näheres unter: www.hanzehuis.nl.
Der Besitzer, Herr Dubbert spricht gut Deutsch.

Zu Mirns:
Mirns ist mittlerweile sehr flach, da das Ijsselmeer im Winter weniger Wasser hat als im Sommer. Dafür ist der Stehbereich riiieeesig . Für Einsteiger ideal, bei höheren Sprüngen muss man aufpassen, dass man sanft landet.

Die Kitezone in Mirns ist extrem einfach zu finden: Westlich vom Einstieg ist alles Naturschutzgebiet. Da darf auf keinen Fall gefahren werden!!
Die Kitezone selbst ist mit Bojen markiert. Zudem gibts ein großes Schild am Parkplatz neben dem Restaurant, was den Spot perfekt erklärt. Auch auf der Webseite der Niederländischen Kitesurfvereinigung ist der Spot gut beschrieben:

http://www.nederlandsekitesurfvereni...t-mirnse-klif/
(am besten nicht um die Bufferzone kümmern und immer östlich der roten Linie bleiben).
Trotzdem gibt es immer wieder einige Spezialisten, die die Kitezone ignorieren. Bitte nicht nachmachen!
Ganz einfache Regel: Östlich vom Einstieg darf man fahren, westlich vom Einstieg auf keinen Fall.

Viel Spaß am Mirnser Kliff!
Alleine bist Du da vermutlich eh niemals Wir sind wieder Ende Oktober vor Ort.
tristan2202 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 11:31   #3
Marc66
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Dabei seit: 08/2012
Ort: Ostschweiz
Beiträge: 671
Standard

Bin alleine unterwegs. Hab keinen Bock auf eine Wohnung bzw. Appartement, da bin ich mit einer Pension bzw. kleinem Hotel besser bedient -auch wenn's paar Euro mehr kostet (braucht halt kein 4 oder 5 Stern Teil zu sein, gut Essen ist mir wichtiger als ein grosses Luxuszimmer oder diverse Spa-Bereiche). Möchte zum Essen im Hotel bleiben können, habe keine Lust nach einem anstrengenden (zumindest klaten) Tag noch offene Restaurants suchen zu müssen oder gar ins Auto zu steigen. Heisst also - weitersuchen

Was Kiten anbelangt: ich schaff's grad mal aufs Brett (wenn's hoch kommt auch mal 50 - 100 Meter fahren, Niveau 3 VDWS Kitelizenz) - Sprünge sind da nur unfreiwillig auf dem Programm. Rein sturztechnisch dürfte es schon bisschen Wasser haben (hab keine Lust mir mein neues Carbon-Board zu ruinieren und hatte in der Schulung Null Stehbereich), nur ist Stehrevier eben praktisch, wenn man weder Höhe halten, geschweige denn machen kann. Was denn, nebst einfach Spass zu haben, auch gleich das Hauptziel der paar Tage ist

Wollte eigentlich nach Workum (weil: Kiteschule - könnte durchaus noch paar Lektionen brauchen), aber gemäss Windprognose wird der Wind spätestens ab Dienstag auf Süd drehen, dann müsste Mirns besser - oder zumindest einfacher für mein im Grunde kaum vorhandenes Niveau sein. Besten Dank für die Infos betreffend Kitezone - werd mir das vor Ort nochmal genau erklären lassen.

Ausser die Windprognose würde noch drastisch geändert (am Meer wohl weniger der Fall als bei uns in Binnenrevieren wo oft nicht mal die 24 Stunden Prognose fürs Wetter halbwegs stimmt) müsste das funktionieren. Freue mich, endlich mein neues Material (13m Rebel, RL-Board) ausprobieren zu können

Marc
Marc66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 11:37   #4
go-travel-more
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Dabei seit: 11/2002
Ort: Kiel, München
Beiträge: 1.153
Standard Haus in Gegend Mirns?

Hi,
ich war mal vor ca. 20 Jahren in einem alten Haus (Pfarrhaus) mit mehreren Zimmern und Küchenutzung. Im Garten gab es noch ein Haus/Hütte zu mieten!
Vom Haus war es nicht weit ca. 2-4 km zum Deich.
Falls jemand einen Tipp oder link zu dem Haus hat, würde mich sehr freuen!
Gerne auch per PN.
Tschüß!
Dirk
go-travel-more ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 19:38   #5
flipperflash
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Beiträge: 2
Standard Hotel Mirns

Hallo Marc!

Ich kann Dir das Hotel Jans in Mirns empfehlen. Ist 2 Autominuten vom Mirnser Kliff entfernt. Hotel Jans findest z.B. unter booking.de

Zum Thema ...lieber nach Workum, da dort eine Schule ist.....:
Schau mal unter www.windsucht.de. Das ist eine mobile Kiteschule aus dem Ruhrgebiet. Der Inhaber/Kitelehrer Marc fährt auch immer nach Mirns wenn Wind ist. ein super netter Kerl! Wäre vielleicht ein Möglichkeit für Dich?!

Ich finde Mirns als Kitespot super. Aufgrund der Wiese hat man auch keinen lästigen Sand am Material.

Viel Spaß dann beim Kiten!
Gruß, Jenny
flipperflash ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 20:57   #6
Kitesurfy
Core XR4 7,11&15 qm
 
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Beiträge: 335
Standard

Zitat:
Zitat von Marc66 Beitrag anzeigen
Bin alleine unterwegs. Hab keinen Bock auf eine Wohnung bzw. Appartement, da bin ich mit einer Pension bzw. kleinem Hotel besser bedient -auch wenn's paar Euro mehr kostet
Marc
Hallo Marc,

in Workum befindet sich unweit vom Spot ein günstiges Bed & Breakfast Hotel. Der Nachteil ist, die Zimmer sind ohne Du/WC. Beides befindet sich für die Allgemeinheit im Haus.
Guckst Du:
http://www.pensionhetsmidsvuur.nl/

Vorteil: Sehr günstig, gutes Frühstück und sehr nette Inhaber.

Etwas gehobener findest Du, gleich nebenan, folgendes Hotel:

http://www.yachtcharterworkum.nl/

Die Hotels sind nebeneinander und vom Spot ungefähr 1 km weg. Du kannst also fast zu Fuss dort hin oder aber mit dem Fahrrad.

Ich hoffe, dass ich Dir helfen konnte.

Gruß
Kitesurfy
Kitesurfy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 21:58   #7
alex.zulu
Schlickschlacht
 
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Ort: Havixbeck
Beiträge: 601
Standard

Bin morgen+übermorgen im Smidsvuur, und werde nachher mal berichten

Also wer ist noch in Mirns morgen / übermorgen
Zu erkennen bin ich an den Ginkites, dem Brunotti Youri Pro 2013 und dem Helm mit GIN-Aufklebern
Wenn Interesse besteht mal was zu testen einfach mal ansprechen
alex.zulu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2012, 08:49   #8
Marc66
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Besten Dank für die Infos!
Das Gast-Inn werd ich mir sicher mal ansehen, scheint mir ne durchaus akzeptable Absteige zu sein. Im Sommer hab ich nichts gegen billige Unterkünfte (auch Duschen im Gang usw.) da bin ich ja sowieso oft mit dem Zelt unterwegs. Bei den aktuellen Temperaturen darf ein bisschen Luxus schon sein und wenn man 4 bis 5 Tage vor Ort ist, spielt es auch keine so grosse Rolle wie teuer das Hotel ist (gegen 50% vom Ferienbudget machen sowieso die Spritkosten aus). Zudem: Einzelzimmer für 50 Euro ist, wenn der Standard stimmt, absolut OK - da kostet ein Einzelzimmer in einer Jugendherberge in der Schweiz schon einiges mehr.

Hoffe natürlich, dass die Hotels noch offen sind - als ich vor vielen Jahren mal im Herbst in Zandfoort war (Hammer Woche, 6-8 Windstärken jeden Tag, 2 Meter Welle und einen riesigen Strand weitgehend ganz für mich alleine ) war bereits alles zu und ich musste im Zelt bzw. sogar im Auto schlafen weil der Zeltplatz im Morast versank. Tja, Regen gab's eben auch jeden Tag - aber das nimmt man in Kauf, wenn der Wind stimmt

Marc
Marc66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2012, 13:37   #9
alex.zulu
Schlickschlacht
 
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Ort: Havixbeck
Beiträge: 601
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noch jemand in Mirns morgen?
alex.zulu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2012, 17:58   #10
Marc66
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Standard und wieder zurück aus Holland

So, bin wieder zurück aus Holland

Waren 860 Kilometer pro Weg, wobei nicht die Kilometer sondern die unzähligen Staus das Problem waren. Hinfahren hat 10 Stunden, zurückfahren 8.5 Stunden gedauert (nur Pipi-Pause und Tanken). Hab die Rückfahrt um einen Tag vorverschoben, da der Wind weg war und mir der Regen auf den Keks gegangen ist (war Donnerstag noch auf dem Golfplatz, war aber auch Käse weil eigentlich alles unter Wasser war - in der Schweiz würde ein solcher Platz als unspielbar gelten).

War im Hotel "Guest Inn" in Workum (Einzelzimmer 50 Euro inklusive Kurtaxe und Frühstück). Leider zu weit um zum Strand vom Ijsselmeer zu laufen - und der öffentliche Parkplatz direkt am Spot kostet 7 Euro pro Tag - Schnäppchenpreise sind das ja nicht gerade. Hab nichts dagegen was für eine perfekte Infrastruktur zu bezahlen, aber 7 Euro ohne Dusche, Umkleidekabine oder wenigstens WC-Anlage sind unverschämt, zumal mal ja die Kurtaxe im Hotel auch schon bezahlt.

Was Nachleben anbelangt - im Oktober liegt in Workum der Hund begraben. Selbst die zwei "Bars" (da kann man auch was Essen) sind ausgestorben und ausser einer handvoll Seglern und sonstigern Feriengästen ist tote Hose angesagt. Essen selber war OK, gibt paar gute Restaurants (Esse im Sommer auch schon mal auf dem Camping irgendwelches Dosenfutter - gleiche ich dann eben mit First-Class Essen anderswo wieder aus ). Alle Leute sehr freundlich und hilfsbereit (auch am Kite-Spot), schade halt, dass sonst so gar nichts läuft. Immerhin TV im Hotelzimmer, da kann man mal wieder seine Englisch-Kenntnisse auffrischen (TV-Serien sind nicht synchronisiert, werden mit Untertitel in Holländisch ausgestrahlt).

Der Strand selber in Workum ist GIGANTISCH (schätze 1.5 bis 2 Kilometer lang) und Südwest wie auch Nordwest kommt schräg auflandig dem Strand entlang - da hat es mir echt gefallen, weil man nicht wie bei voll auflandig so weit rauslatschen muss. Alles Stehrevier mit hartem Untergrund und diversen Sandbänken - im Extremfall war das Wasser dort auch schon mal nur Knöcheltief, normalerweise aber etwa bis zu den Knien. Leider gibt es keine Infrastruktur, d.h. keinen Restaurants am Wasser, keine Duschen - und auch kein WC, auch die Kiteschule war unter der Woche zu (glaube aber nicht, dass die Dusche/WC hätten). Gibt auch einen kleinen Kite-Shop, dieser befindet sich gleich vor dem Strand im Industriequartier - so kann man sich für Kleinigkeiten eindecken. Auch klar: kleiner Shop = kleine Auswahl, man muss halt nehmen was man bekommt (hätten aber beispielsweise Miet-Kietes von Core und können auch Kites reparieren). Ein richtig grosser Shop befindet sich in Hindeloopen, dort bekommt man alles was das Herz begehrt (jeweils speziell für Kiter - oder für Windsurfer). Mehrwertsteuersatz wurde im Oktober 2012 auf 21 % erhöhnt, in der Tendenz sind die Preise also eher höher als in Deutschland.

Weil 3 von 4 Tagen vor Ort Südwind war und dieser in Workum schlecht reinkommt war der "Place to be" das Mirnser Cliff. Sind so 20 Minuten Fahrt ab Workum. Untergrund war etwas unebener als Workum und schlammiger (weniger angenehm zum "höhe laufen" für Anfänger als in Workum). Zu beachten das Vogeschutzgebiet Rechts vom Strand in Mirns (Richtung W) - da drohen erstens hohe Bussen und zweitens Schliessung vom Spot - leider scheint das sehr wenige Leute wirklich zu stören (und das waren keineswegs nur Ausländer!) Schön: am Cliff gibt es ein kleines Restaurant, man muss also weder verdursten noch verhungern. Weiter ist das Parking gratis - bei 2 Euro pro Kaffe liegt da also rein für die Parkplatzgebühren in Workum schon ein kleiner Mittags-Snack drin. Der Startplatz in Mirns ist für meine Verhältnisse klein und es hat viele Leute (selbst bei Tagestemperaturen zwischen 9 und 13 Grad und Dauerregen). Nicht nur das; mitten in der Startschneise stehen noch zwei Bäume, diverse Pfosten, Markierungstafeln und der Strand selber (paar Meter Sand) ist mit einem gut 50 cm hohen, halbrunden Mauerwall aus Pflastersteinen abgegrenzt, heisst also den Kite auf der Wiese starten und in der Luft ins Wasser bringen bzw. umgekehrt - ich hatte das Vergnügen meinen neuen 9er Kite schon mal auf den höchsten Baum zu setzen (kurz nicht aufgepasst als ich mein Board aufgehoben habe um über den Mauerwall zu gehen - und schon war der Kite im Baum). Im Grunde ist der Einstieg eine Zumutung - dann jedoch genug Platz auf dem Wasser (mir war Workum lieber, zumal der Wind am ersten Tag von Nordwest auf Südwest gedreht hat und der Spot somit perfekt war).

Gefahren wurden am Montag Kitegrösse um 12m2, mein 13er Rebel war problemlos zu halten (Wind lag am Montag zwischen 11 und 20 Knoten in Böen). In Mirns wurden in den Folgetagen 10 und 7 gefahren - bei 7 hab ich nur zugeschaut (Segler im Hotel sagten, sie hätten 8 Windstärken in Böen gemessen) und als die ersten 10er rausgeholt wurden, hab ich den 9er aufgebaut - da hat allerdings Druck gefehlt (15-20 Knoten gemäss Messung, leider abnehmend bis auf Windstill - gemeldet waren bis 30 Knoten in Böen). Dann war der Wind leider ganz weg - und wollte auch nicht wiederkommen. Generell: Windprognose Workum/Mirns auf Windfinder war in den paar Tagen Quatsch, das hat nie auch nur annähernd gepasst. Die Holländer haben das anders gelöst und haben auf einem Sender 2-5 gemeldet, auf dem anderen 3-4, irgendwie irgendwo für eine kleine Zeitspanne trifft man dann vielleicht annähernd die effektiven Werte

Konnte nur mein Leichtwindboard fahren (145/45, Carbon), Wind war zu wenig konstant, dass ich mein kleineres 135/42 hätte testen können. So richtig gelernt hab ich nicht viel (Ziel war Höhe halten bzw. Höhe gewinnen), Problem liegt daran, dass der Kite jedes Mal sofort an den Windfensterrand schiesst wo er drucklos stehen bleibt. Irgendwie hat man in der Schulung nie gelernt was man da machen soll, ich glaub die Aussage, dass man die Bar immer "hoch" halten soll (Arme lang), ist nur für den Start geeignet, nicht fürs Fahren selber (zumal die Tendenz zum Windfensterrand in Fahrtrichtung zu schiessen je heftiger wurde, je mehr Adjuster man drin hatte). Immerhin waren völlig unkontrollierte "Abgänge" die Ausnahme, auch bleibt der Schirm jetzt öfters mal am Himmel stehen wenn ich nicht mehr auf dem Bord bin (ist im Stehrevier ja auch etwas einfacher als wenn man bis zum Kopf im Wasser eintaucht und gar nicht mehr weiss wo der Kite überhaupt ist - geschweige denn wo der im Moment eigentlich hin will).

Bei den 5-Liner Rebel-Kites bin ich Zweigespalten. Einerseits starten sie wesentlich schlechter vom Wasser als die 4-Liner in der Schulung, andererseits hatte ich mehrmals Leinendreher drin welche den Schirm gar nicht mehr starten liessen (Rebel's legen sich mit der Anströmkante gegen den Fahrer aufs Wasser, wenn beide Backlines ÜBER den Schirm gehen, dann ist sicher, dass beim Drehen vom Schirm eine Leine "verdreht" ist. Soll gemäss Tests die Ausnahme sein - war bei mir mehrmals der Fall (insbesondere wenn man mit der 5. Leine starten will und die Leine etwas zu stark zieht, dann steigt der Kite mit der Flügelspitze im Luv bis der Kite zusammenklappt und sich sofort wieder auf die Anströmkante legt). Zudem dauert es eine gewisse Zeit bis man den Schirm wieder umgedreht hat - und wenn der Wind den Kite von Hinten wieder aufbläst (Kite ist dann direkt vor dem Fahrer im Zentrum vom Windfenster), dann zieht er bei gutem Wind ordentlich - und als Anfänger verliert man wieder extrem viel Höhe welche man dann wieder mühsam erlaufen muss. Zudem ist mir die 5. Leine suspekt, hier mit den Fingern einzugreiffen wenn der Wind anpowert ist ein nicht einzuschätzendes Risiko - wenn sich die Leine um einen Finger wicklelt und der Schirm ne Hammerböe abbekommt, dann könnte das sehr heftige Schmerzen bis zum Verlust eines Fingers bedeuten Andererseits: die Rebels stehen sauber am Himmel, der 9er hält sich dort sogar mit extrem wenig Wind (waren vielleicht noch 10 Knoten) und mit Adjuster ist der Windbereich vom 13er gigantisch (grosses Brett vorausgesetzt zieht der ab 10/11 Knoten - und bei 20 Knoten in Spitzen haben auch Anfänger keine Mühe den Schirm zu halten. Braucht halt noch viel Übung und vernünftige Windbedingungen, hoffe nächsten Mai die Saison wieder starten zu können und 2013 Höhe laufen zu lernen.

Meine restliche Ausrüstung ist im Grunde OK, auch wenn die Werbung vom ION Quantum Xeno 5/4 mehr verspricht, als der Kram wirklich kann (soll der wärmste ION-Anzug sein - ist aber keinen Hauch wärmer als mein 5/3 Titanium-Neoporen "Cup" von Pryde - und an den Armen hatte ich trotz mehr Neopren kalt, weil der Armabschluss nicht ganz so wasserdicht war wie ich das vom Pryde gewohnt war). Hab auch an den Füssen gefroren (3 Millimeter Schuhe mit Titanium-Neopren - völliger Blödsinn, wenn die Verkäufer erzählen, die sollen gleich warm wie 5mm ohne Titanium sein). Hab jetzt aufgerüstet auf 6/5/4mm Treter, da sind auch Temperaturen von unter 10° kein Problem (für die Hände allerdings schon, insbesondere wenn's viel Wind hat). Bin generell kein Fan von Schuhen, die 3mm Variante hat aber so dünne Sohlen, dass sich das tatsächlich wie Barfuss anfühlt (was aber auch Temperaturen anbelangt!)

4 Tage vor Ort, 2 Tage "gefahren" macht 50 % Windausbeute - im Grunde vertretbar. Trotzdem: so ganz zufrieden kann ich nicht sein, man merkt halt, dass man mit zunehmendem Alter weniger schnell lernt (und schneller ausgepowert ist) und bei mehr oder weniger Dauerregen und den kühlen Temperaturen hält sich der Spass für Ein- bzw. ansatzweise Aufsteiger auch eher in Grenzen.

Auf die nächste windreiche Saison! (Workum hat mir echt gefallen, hoffe, dass ich da noch mehr hinfahren kann, dann aber die Windausbeute besser ist und statt böiger Südwind einigermassen konstanter Nordwest reinkommt).

Marc
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