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Alt 10.04.2016, 09:05   #1
alex::kite
Benutzer
 
Dabei seit: 09/2009
Beiträge: 256
Standard Hydrofoil kurzer Mast zum Lernen?

Hallo,

auch wenn ich mich damit bei den Hydrofoilexperten dopplet disqualifiziere :

a) Hat jemand nach der Methode kurzer Mast -> Abstufungen -> langen Mast gelernt?
video. Klingt für mich logisch. Lieber 'fail non-catastropic' und 90% der Zeit auf dem Brett als immer gleich absteigen und 90% der Zeit draggen / Kite relaunch.

b) hat jemand einen passenden kurzen Mast für das LF Foil und würde sich trennen?


Hintergrund bei mir:
Seit meinem Kreuzbandriss bin ich nur noch strapless unterwegs, will auch das foilen so lernen (ja, soll sehr schwer sein). Mit dem Waveboard komme ich inzwischen strapless klar, auch in wellen (meist).
Ich habe auch das Foil schon ausprobiert, mich stört halt daß ich (dort wo ich war) erst ewig rausdraggen mußte. Dann macht man einen versuch, steigt ab und muß wieder rausdraggen (Wassertiefe).
Am Anfang hat man (ohne Straps) ja auch noch das Problem quer zu kippen. Das Grundfeeling zu bekommen stelle ich mir leichter vor, wenn man nicht gleich auf 1m Besenstiel steht

Grüße
Alex
alex::kite ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2016, 09:13   #2
ripper tom
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2012
Ort: Salzburg
Beiträge: 8.817
Standard

https://www.youtube.com/watch?v=s5s3SO2WIOY
ripper tom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2016, 18:31   #3
Frank Rosin
www.famousfrank.com
 
Dabei seit: 06/2004
Beiträge: 1.377
Standard

Hi Alex,

strapless ist ein sehr guter Weg um beim Lernen Verletzungen der unteren Extremitäten vorzubeugen! Ich bin bisher dabei geblieben.
Vorher sicher strapless mit dem Surfboard unterwegs zu sein natürlich sehr hilfreich.

An Masten kürzer als 90cm glaube ich nicht wirklich.
Bzw. ich denke schon dass man damit an den aller ersten Tagen weniger im Wasser liegt und evtl. etwas schneller lernt, aber sobald man ein erstes einigermaßen sicheres Foilgefühl entwickelt hat halte ich einen Mast mit 90+cm für die bessere Wahl. Mit einen kurzen Mast kosntant ohne Wasserberührung zu foilen ist deutlich schwieriger als mit einem längeren, insbesondere wenn es um Manöver geht, daher auch nicht unbedingt die ultimative Lösung für flachere Spots. Außer man hat absolut keine andere Spotwahlmöglichkeit...
Sehr kurze Masten als persönliche Ausrüstung halte ich also eher für fraglich.
Als Schulequipment mag es dagegen durchaus Sinn machen.

Gruß Frank
www.famousfrank.com/hydrofoil
Frank Rosin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2016, 18:35   #4
wolfiösi
kellerkind
 
Dabei seit: 12/2006
Ort: upper austria
Beiträge: 2.882
Standard foilen ist nicht schwer

ich finde es wird total überbewertet wie schwer das eigentlich sein soll

nach ein par anstrengenden stunden fährt jeder die ersten meter
nach 3 tagen fährt jeder seine ersten par hundert meter bis kilometer

"scheisst euch nicht an" auf österreichisch...


lg wolfgang
wolfiösi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2016, 18:48   #5
Frank Rosin
www.famousfrank.com
 
Dabei seit: 06/2004
Beiträge: 1.377
Standard

Bei mir hat es ein paar Tage länger gedauert.
Hängt aber auch stark von Bedingungen und Material ab.
High-Aspect race wing und starker böiger Wind mit Kabbel oder extrem leichter Wind sind nicht gerade hilfreich für die ersten Tage... Harte Schule, auch nicht schlecht unterm Strich.

Ich denke schon dass foilen recht schwer zu lernen ist, aber genau das macht ja auch einen teil des Reizes mit aus.
Wenn es alles super einfach wäre wäre es auch schnell langweilig.

Ich denke Momente und/oder Tage an denen man vielleicht frustriert ist und am liebsten alles wieder hinschmeissen möchte gehören durchaus als normal dazu, aber wenn man einmal Blut geleckt hat dann kann einen das nicht mehr aufhalten.
Es lohnt sich dranzubleiben.
Sowas von!

Gruß Frank
www.famousfrank.com/hydrofoil

Geändert von Frank Rosin (10.04.2016 um 19:19 Uhr).
Frank Rosin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2016, 19:38   #6
Sventino
Baltic Kite Center
 
Dabei seit: 07/2002
Beiträge: 249
Standard Lf

Hi Alex,

ich glaube auch nicht das ein kurzer Mast schnellere Lernerfolge bringt.
Habe auch mit dem LF angefangen. Der hat am Anfang vielleicht etwas viel Auftrieb und lässt sich deswegen schwerer kontrollieren. Der Zeeko Alu Foil ist deutlich entspannter. Strapless ist am Anfang schwierig, inbesondere das Board auszurichten. Alternativ vielleicht eine Schlaufe vorne und nach dem Start den Fuß wieder raus ziehen?! Ich habe meine Fußschlaufen sehr weit und habe beim Fahren fast keinen Kontakt zur Schlaufe.
Viel Erfolg
Sventino - BalticKiteShop.de
Sventino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2016, 21:02   #7
Frank Rosin
www.famousfrank.com
 
Dabei seit: 06/2004
Beiträge: 1.377
Standard

Das Zeeko Alloy ist wirklich klasse. Nicht nur für Anfänger, auch fortgeschrittene freerider haben damit viel Freude.

Nur vordere Schlaufe(n) habe ich auch ein paar Sessions benutzt, allerdings fand ich eng eingestellte Schlaufen besser, so dass ich gar nicht tief reingepasst habe.
Die Variante mit den sehr weiten Schlaufen fand ich dagegen riskanter, es besteht die Möglichkeit zu tief reinzurutschen und dadurch dann wieder nicht so leicht (von allein) rauszukommen beim Sturz.

Da muss wohl jeder selbst probieren was am besten / sichersten funktioniert.

Andere haben vielleicht auch mehr Erfahrung mit Straps als ich.

Gruss
Frank

www.famousfrank.com/hydrofoil

Geändert von Frank Rosin (10.04.2016 um 21:30 Uhr).
Frank Rosin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2016, 13:00   #8
FunKite
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2008
Beiträge: 2.537
Standard

Ich bin gerade dabei, es mit dem Sroka zu lernen. Dabei finde ich den 80cm-Mast ziemlich top, die Abgänge sind nicht ganz so heftik, man ist einfach nicht ganz so weit vom Wasser weg (die Höhe flößt einem schon Respekt ein am Anfang). Ich habe einen Anderen mit dem selben Foil beobachtet und hatte nicht den Eindruck, dass ihn der kürzere Mast beeinträchtigt hätte. Bei höherem Kabbel und extremen Schräglagen mag das anders sein. Hier am See habe ich vermutlich auch Vorteile mit einem kürzeren Mast.

Schlaufen habe ich nur vorne und auch ganz eng eingestellt. Am Anfang hatte ich sie weit und das Gefühl, hängenbleiben zu können.

Ursprünglich wollte ich auch das Zeeko wegen der Waveboard-Option, bin aber ein halbes Jahr immer wieder vertröstet worden mit neuen Lieferterminversprechungen. Ist bei mir daher durch. Bei Sroka habe ich gerade einen sehr guten Service erlebt und habe auch von daher ein gutes Gefühl damit.

3 Tage fürs Lernen halte ich für möglich, wenn man schon Directional fahren kann und sehr gute Bedingungen hat. Ich habe da bei Null angefangen und doppelt so lange gebraucht.
FunKite ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2016, 14:42   #9
Frank Rosin
www.famousfrank.com
 
Dabei seit: 06/2004
Beiträge: 1.377
Standard

80cm ist noch kein wirklich kurzer Mast.
Für meinen persönlichen Geschmack zwar zu kurz, aber nicht wirklich kurz im Sinne von 'Schulungs-Foil-kurz'.

Das Zeeko ist echt klasse.
bei mir ist die erste Ladung auch heute ausverkauft worden, aber Ende der Woche kommt die nächste größere Lieferung hier an.

Gruß Frank
www.famousfrank.com/hydrofoil
Frank Rosin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2016, 16:14   #10
derthomas
Benutzer
 
Dabei seit: 03/2004
Beiträge: 363
Standard foilset....

Zitat:
Zitat von alex::kite Beitrag anzeigen
Hallo,

auch wenn ich mich damit bei den Hydrofoilexperten dopplet disqualifiziere :

a) Hat jemand nach der Methode kurzer Mast -> Abstufungen -> langen Mast gelernt?
video. Klingt für mich logisch. Lieber 'fail non-catastropic' und 90% der Zeit auf dem Brett als immer gleich absteigen und 90% der Zeit draggen / Kite relaunch.

b) hat jemand einen passenden kurzen Mast für das LF Foil und würde sich trennen?


Hintergrund bei mir:
Seit meinem Kreuzbandriss bin ich nur noch strapless unterwegs, will auch das foilen so lernen (ja, soll sehr schwer sein). Mit dem Waveboard komme ich inzwischen strapless klar, auch in wellen (meist).
Ich habe auch das Foil schon ausprobiert, mich stört halt daß ich (dort wo ich war) erst ewig rausdraggen mußte. Dann macht man einen versuch, steigt ab und muß wieder rausdraggen (Wassertiefe).
Am Anfang hat man (ohne Straps) ja auch noch das Problem quer zu kippen. Das Grundfeeling zu bekommen stelle ich mir leichter vor, wenn man nicht gleich auf 1m Besenstiel steht

Grüße
Alex

Moin,
ist so wie Frank schon meint...,

kurze Masten sind für Schulungen um Ängste/ Hemmschwellen abzubauen und für allererste Fahrversuche gedacht, um sich auch an das grosse etwas unter einem zu gewöhnen was da noch unter dem Board ist.

wird es auch dieses Jahr zu kaufen geben, macht aber nur für Schulungsbetrieb Sinn; keine Niedrigwasseralternative!

nur Mut !
der Thomas
derthomas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2016, 17:25   #11
pndla
boardsport 4 life
 
Dabei seit: 03/2006
Beiträge: 408
Standard

@wolfiösi
Zitat:
"scheisst euch nicht an" auf österreichisch...
find ich grundsätzlich auch einen guten Ansatz...

nach 2agen die ersten paar hundert meter bzw. paar kilometer geht auch - allerdings muss man da schon gutes kitekönnen haben!
und mit gutem kitekönnen meine ich mehr als höhe fahren!

ich habe auch mit einem high-performance foil (Levitaz) gelernt und damit sicher nicht den einfachsten weg gewählt - dafür war die & ist die freude dann umso größer!

denke schon dass man mit den low-aspect flügeln und kurzen masten leichter & schneller lernt!

wobei der Element Flügel von Levitaz auch recht easy zu fahren ist!
pndla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2016, 17:29   #12
tomusd
www.usd.at
 
Dabei seit: 05/2010
Ort: weiden am see
Beiträge: 808
Standard

wir haben bei uns im shop & in der Schule auch gute Erfahrungen gemacht mit dem Double Agent Foil von Cabrinha!

das ist auch preislich ganz ok...

für high performance & finest austrian quality haben wir auch die LEVITAZ im shop!
...die fahren wir auch selbst

================================================== ===
www.usd.at / www.kite2fly.com
tomusd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2016, 19:26   #13
alex::kite
Benutzer
 
Dabei seit: 09/2009
Beiträge: 256
Standard

Danke für Eure Rückmeldung.

Das von Tom oben verlinkte Mastenset von Slingshot finde ich (im Vergleich zum üblichen Preisniveau) ganz interessant.
Kann mir jemand sagen wie groß
a) der Lochabstand der Mastbohrung ist
b) die tiefe (also chord) des Mastprofils
c) die höhe des Profils?

oder Alternativ: ist der Slingshot Mast 1:1 an Stelle des Liquid force foils (aus 2015) zu verwenden? Muß ja an der Fuselage passen und an der Baseplate.

Grüße & Danke
Alex
alex::kite ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2016, 19:33   #14
wolfiösi
kellerkind
 
Dabei seit: 12/2006
Ort: upper austria
Beiträge: 2.882
Standard @pndla

ich hab auch gleich mit dem levitaz aspect gelernt !!!
und mit einem sehr kleinen board...und das mit 95 kg.....
ok ich bin halt ein super bewegungstalent

nein im ernst es wird "gemunkelt" daß das levitaz apspect
a) allround im race zum besten vom besten gehört
b) vergleichsweise recht einfach zu fahren ist !

ich für meinen teil bin am ersten tag (2014) schon ca 200 m weit geflogen,
am 2. 500 m am dritten tag die seebreite (ca 1,5 km).
allerdings bin ich (und mache es immer noch) auch häufig und hart
aufs maul geflogen...

für alle die neu anfangen kann ich nur sagen die leute die halbwegs ambitioniert unterwegs sind
sollen keine angst vor schnellen foils haben (wenn sie sowas überhaupt wollen),
ein größeres board empfehle ich aber jedem...
bei den häufigen touch downs am anfang entscheidet sehr oft die boardgröße über sturz oder weiterfahren.
und wenns kein sturz wird, dann spart man sich viel kraft und auch ein gewisses verletzungsrisiko.

lg wolfi
wolfiösi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2016, 20:10   #15
fs-kiter
Benutzer
 
Dabei seit: 03/2005
Ort: weit weg !
Beiträge: 1.909
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Standard

Ich hab vor 2 Wochen im Urlaub mit dem Cabrinha Double Agent Foil angefangen und empfand es als sehr einfach zu lernen.
Auch andere, ältere Kiter, konnten schon die ersten Meter bei deren ersten Versuchen fahren.
Also ob man wirklich einen kurzen Mast zum Anfang braucht?!

Mir wurde der Tipp gegeben den ersten Tag gar nicht erst zu steigen, also weiter vorne auf dem Board zu stehen und einfach erst mal in beide richtungen zu fahren, dann Halsen zu machen und dann erst anfangen mit den steigenden fahren. So ungefähr hats dann auch fast geklappt, nach 30min klappte alles und dann habe ich mit dem "steigen" angefangen.
Man muss nur das Gefühl für den Anker bekommen den man da hinter sich her zieht.

Am 3. Tag bin ich dann das Levatiz Race Foil von einem schweizer kiter gefahren, das kriegt natürlich sofort sehr schnelle Geschwindigkeiten drauf.
Ich bin mit dem Cabrinha Double Agent super zufrieden für den Anfang und kann es nur jedem empfehlen.



Vorne eine feste Fußschlaufe hat mir sehr geholfen um erstmal aufs board zukommen, aber wie schon weiter oben erwähnt nur etwas einspizzeln damit man schnell auch wieder raus fliegt. Eine weite Fußschlaufe bringt große Sofortbremsungen mit sich.
fs-kiter ist offline   Mit Zitat antworten
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