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Kitesurfen Achtung: Bitte Vorgaben beachten!

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Alt 03.05.2004, 21:43   #1
omega1de
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Hellas,

zuerst einmal fettes Dankeschön an die Mitglieder und Moderatoren dieses Forums, ich konnte schon eine ganze Menge Infos erlangen und saß oft mit einem Grinsen im Gesicht vor den Beiträgen, thx2all.

Jetzt möchte ich mal was zurück geben und meine persönliche Erfahrung als Anfänger mit nem Tube und ner Matte preisgeben.

Ich betreibe das Windsurfen seit 20 Jahren und habe im letzten Jahr auf Fehmarn einen Kitekurs gemacht. Hat mir persönlich viel gebracht, es gab viele Tipps, die sich in der Praxis gut bewährt haben. Ohne Schulung hat es keinen Sinn, selbst der guuute Freund, der soooo toll kitet hat nicht den entsprechenden Plan und die Methoden, die ein guter Instructor hat...

Gelernt habe ich dort auf einem Vierleiner, dem Aero von Naish. Ist ja wohl bei Schulungen nicht so selbstverständlich, habe von einigen anderen gehört, dass sie bei anderen Schulen auf Zweileiner unterrichtet wurden. Die Kites in der Schulung hatten bei 2-3 Bft eine Größe von 7, 9 und 12 qm. Der Siebener ist am zweiten Tag beim ersten Start mit einem lauten Peng in der Luft mittig geplatz. Kann passieren, sollte aber nicht. Die Dinger sind schließlich wirklich teuer und wenn ich so viel Geld für einen Artikel ausgebe, interresieren mich persönlich nicht, warum er kaputt gegangen ist. Das sollte vom Hersteller im Vorfeld ausgeräumt werden. Auch egal, denn die größeren Größen des Aero haben dann ja auch zuverlässig (an beiden TagenSpaß gemacht, immerhin konnten wir uns einige Meter auf dem Board halten. Das einzige, was mir sonst nicht besonders gefallen hat, war - neben dem Pumpen - der Strömungsabriss der Aeros...eine Bö kam, der Kite kommt nach vorne und wenn man gerade damit beschäftigt war, die Füße in die Schlaufen zu bringen, konnte man wieder den Relaunch üben. Jaja, Anfänger halt. Aber nervig war es schon, oder hatten wir als einzige diese Probleme? Ich habe hier im Forum gelesen, dass der Aero2 dann diese Stallanfälligkeit nicht mehr hat. Aber sonst war es schon spaßig.

Später habe ich mir bei einer Internetauktion einen Aero2 gekauft. Da der Kitelehrer mir aufgrund meines Gewichtes (104 kg bei 194cm) und meiner Vorerfahrung zu einem größerem Kite geraten hat, habe ich mir auch einen 16er zugelegt.

Die ersten zwei Stunden habe ich den Kite am Strand ausprobiert. Das Pumpen hatte mich zwar immernoch gestört und der Relaunch ohne Helfer am menschenlehren Strandabschnitt ging dann bei 3 bft. nicht so ganz einfach, dank des Schulungsvideos Kitecity jedoch noch halbwegs sauber über die Bühne. Der Kite hatte eine Menge Power, ließ sich aber dennoch problemlos fliegen und der ein oder andere Hüpfer zauberte ein freudiges Grinsen ins Gesicht.

Einen Tag später gings dann in ein Stehrevier, Wind fast sideshore mit unteren drei und böigen Bedingungen bis vier Bft. Die Böen haben mir echt zu schaffen gemacht. Es war für mich fast nicht möglich, meine Füße in die Schlaufen zu bekommen. Jedesmal hat es mich fast ganz aus dem Wasser gezogen. War vielleicht mein Fehler, hatte den Kite auf 12 Uhr versucht zu parken...denn alle anderen Positionen haben mich derart im Wasser hin und her gezogen, dass ich überhaupt gar nix machen konnte. Da der Wind freundlicherweise auf ablandig gedreht hatte und die Böen nun auch die fünf auf der Bft.Skala erreichten, wollte ich schnell wieder an Land, ich war einfach überfordert.

Erst habe ich versucht Höhe zu gewinnen durch seitliches Steuern mit Armeinsatz, aber das war nicht besonders von Erfolg gekrönt. Außerdem hat es mich jedesmal wieder zehn Meter nach Lee gezogen, wenn mich eine Bö ausgehoben hatte. Da ich inzwischen auch außerhalb des Stehbereiches war, ließ ich die Bar halt los und hing nur noch mit der Safety am Trapez im Wasser. Der Restzug war noch immer mehr als ordentlich, das hätte ich so nicht erwartet.

Daher habe ich auch nicht gerade leise geflucht, als ich gegen den Widerstand zurück geschwommen bin. Und das war mächtig anstrengend. So was wollte ich nie wieder erleben. War die Größe falsch gewählt worden von mir? Definitiv ja. Am Strand hat er Bock gemacht, auf dem Wasser war er für mich überhaupt nicht wirklich zu kontrollieren durch diese anfängerunfreundlichen böigen Bedingungen.

Das Pumpen, die Größe, der Restzug, das schwierige Starten, wenn man alleine ist...einige werden jetzt sicherlich auch leicht grinsen und denken "...jaja, hätte er doch einen Ram-Air-Kite genommen..." und was soll ich sagen? Ich habe meinen wieder schnell vertickt und mir einen 10er Flysurfer Spirit zugelegt.

Vorher das Manual gelesen, am Strand bei 2-3 Bft. ausgepackt und einfach gestartet...sooo macht es Spaß: wer ernsthaft behauptet, dass ihn das Pumpen nichts ausmacht obwohl er einfach nur an der Bar ziehen muss/ sie einfach loslassen muss, der ...findet bestimmt auch BigBrother gut

Ich konnte ohne Probleme den Kite starten, landen, auf der Vorderkante, auf der Hinterkante...auch wenn der Kite auf der Vorderkante lag, musste man einfach nur an einer Steuerleine ziehen und der Kite drehte um. Ich verfluche die Zeit, die ich für das Wasserstartüben geopfert habe, die hätte ich viel besser nutzen können! Der Kite dreht meines subjektiven Empfindens nach nicht langsamer als der große Aero2, im Gegenteil. Wenn mal eine Bö gekommen ist, hatte der Kite eine schöne Agilität. Kleinere Jumps sind für mich sogar einfacher und höher gewesen. Die Power des Aero2 konnte er natürlich aufgrund der Größe nicht aufweisen, aber deswegen habe ich ihn ja auch gekauft!! und die kleinen Jumps am Strand im frischerem Wind lassen erahnen, dass er trotzdem ordentlich Kraft entwickeln kann.

Ich bin den Kite inzwischen ein paar Stunden bei 2-guten 3 Bft. am Strand geflogen. Wie eine Blitzbirne unter den großen Fußballern dieses Landes mal sagte "Vom Feeling her habe ich ein gutes Gefühl" trifft dieser Satz sinngemäß für mich bei diesem RamAir Kite zu. Einfaches Starten ohne zu Pumpen oder Leinen anzuknüpfen, definierter Restzug oder kein/ supergeringer Widerstand, supereinfacher und superschneller Relaunch, einfach zu kontrollieren - steht sicher am Himmel...das sind alles Argumente, die für mich sehr (ge)wichtig geworden sind. Hätte ich das auch mit einem Tube-Kite haben können? Hmmm, ich glaube nicht. Das Aufbauen mit Pumpen und Anleinen, der Start oft nur mit Starthelfer...nö, den anderen Weg finde ich einfacher und besser!

Die 10m² reichen mir als Anfänger erstmal aus, um ab guten drei Bft. selbst bei meinem Gewicht schon Spaß zu haben und ich habe immernoch eine für mich persönlich so wichtige Sicherheitsreserve, falls der Wind auffrischen sollte. Denn diesen Kontrollverlust wie mit dem 16er in satten fünfer-Böen möchte ich nicht nochmal erleben, ernsthaft.

Vielleicht kann ja der eine oder andere seine Erfahrung posten und so dem Anfänger, der sich hier informieren will, eine weiter Hilfestellung geben. Aber bitte nur, wenn ihr auch beides mal geflogen seit. Von allen anderen Posts gibt es ja schon genügend Diskussionen hier im Forum
Vielleicht ist ja für den einen oder anderen ein ganz anderes Kriterium wichtig geworden oder sieht die Sache gaaaanz anders.

Abschließend bleibt mir nur noch ein geklauter Spruch zu hinterlassen: "Pumpst du noch oder kitest du schon?-)"

Greetz,

Kai


PS: Ich will auch ein oase.com Lycra!!!
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Alt 03.05.2004, 21:59   #2
Sebastian_Kroll
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Erstmal ein Lob,der Bericht lässt sich sehr gut Lesen und gibt die Probleme wieder.
Da ich beide Systeme auch schon geflogen bin,kann ich deine Vor/Nachteile sehr gut nachvollziehen.
Ich habe den Vergleich Matte/Tube jedoch erst machen können,als ich schon nen bisschen besser fahren konnte.Beide Systeme haben mir sehr viel Spass gemacht und wenn ich die Chance habe,probiere ich auch immer mal wieder einen Ram Air Kite aus,jedoch habe ich mich für die Tubes entschieden.

Ich kann nur sagen,dass beide Systeme sehr viel Spass machen und gut zu fahren sind.Was für wenn besser ist,muss jeder selber entscheiden
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Alt 03.05.2004, 22:23   #3
Tigga
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sag mal omega1de
bei welchem wind möchtest du denn mit dem 10er kiten?
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Alt 03.05.2004, 22:29   #4
Sebastian_Kroll
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@tigger
Zitat:
Zitat:Original erstellt von omega1de:



Die 10m² reichen mir als Anfänger erstmal aus, um ab guten drei Bft. selbst bei meinem Gewicht schon Spaß zu haben und ich habe immernoch eine für mich persönlich so wichtige Sicherheitsreserve, falls der Wind auffrischen sollte. Denn diesen Kontrollverlust wie mit dem 16er in satten fünfer-Böen möchte ich nicht nochmal erleben, ernsthaft.

Sebastian_Kroll ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.05.2004, 22:33   #5
TimoS
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Hallo,

was schonmal grundlegend falsch ist, einen 16 Aero 2 mit einem 10er Spirit zu vergleichen. Die beiden Kites decken doch einen ganz anderen Windbereich ab.
Du hättest also einen 12er Tube nehmen sollen, dann könntest du eventuell einen Vergleich ziehen. Ist doch klar, daß du als Anfänger mit dem Spirit besser zurecht gekommen bist, hat ja auch ca. 3 qm weniger proj. Fläche!

Gruß
Timo
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Alt 03.05.2004, 22:34   #6
omega1de
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Bei welchem Wind? Ab guten drei/ vier Windstärken, die ein oder andere Schaumkrone sollte schon da sein...denke, dass ich dann den 10er sicherlich später bis obere sechs oder noch höher fahren kann. Ich glaube/hoffe, dass ich mit nem großen Board dann ins rutschen komme.

Natürlich hinkt der Vergleich durch die Größendifferenz ordentlich, aber am Strand bin ich mit beiden Kites gleich gut klar gekommen und hatte in etwa das gleiche gute Gefühl. Ich wollte lediglich darstellen, dass es für mich wesentlich angenehmer ist, einen Kite einfach so auszupacken und alleine loslegen zu können, als anders.
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Alt 03.05.2004, 22:38   #7
Tigga
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lieber sebastian
das hab ich auch gelesen, aber ich wollte wissen, bei welchem wind der gute kitesurfen wollte mit dem 10er, den ich bei einem kampfgewicht von 104 kilogramm für eine übungsmatte halte, bzw. starkwindkite.
ich möchte jetzt nicht falsch verstanden werden, aber ich denke, der beste wind für anfänger ist bei 4 bft zu finden. und das kann der spirit oder voodoo in 10 nicht bei dem gewicht.
gruß Tigger
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Alt 03.05.2004, 22:46   #8
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@tigger
Bei vier Windstärken komme ich aber garantiert auch mit nem 10er Kite ins Gleiten, dafür surfe ich schon zulange um zu wissen, dass bei vier Bft. wirklich jeder ins gleiten kommt!-)

Mit nem entsprechendem Board kanns sogar auch noch mit nem kleineren Kite losgehen, aber wer will heute noch auf 2,20 m directionals unterwegs sein?

Greetz,

Kai
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Alt 03.05.2004, 22:58   #9
Tigga
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@omega
auch ich habe 20 jahre windsurf erfahrung, und bei vier mit 7,5er und 120er raceboard geht auch was bei 80 kilo. aber was du vorhast grenzt eher an ein wunder. was aber weder den kite noch deine fähigkeiten schmälern soll. jedoch ist selbst ein 16er tubekite bei deinem gewicht mit der tür und vier bft grenzwertig.
hab ich gelesen
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Alt 03.05.2004, 23:03   #10
Ovi
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Ich - AHD 207...bei bestimmten Bedingungen einfach super...und als Anfänger super einfach zu fahren...verkaufe ich aber nicht...ätsch !
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Alt 03.05.2004, 23:11   #11
Schuppi
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hey tigger....
der fliegtr den kite bestimmt mit seinem surfboard
nix für ungut, aber bitte keinespirenzein am strand mit nem surfkite......
is doch schon tausendmal, und bestimmt beim kitekurs gesagt worden.
Schuppi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.05.2004, 23:11   #12
Klaus (c:E
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Hai,

jedem das seine:

Ich bin gerade von einem super Kite-Wochenende in Holland zurück wo wir bei 6 bis 7 m/s Wind (4 Bft) - in Boen auch mal 9 m/s - mit 7, 9, und 12.5 m² Flysurfern geübt haben und dann mit 12.5ern gefahren sind. Passte perfekt. Der 9er sollte bei 5 Bft schon sehr gut funktionieren.
Da alle Kites im Vegleich zu Surfriggs sehr Anfällig auf Turbulenzen reagieren (ich bin vor zwei Wochen bei Bedingungen gesurft, unter denen an Kiten nicht zu denken war), gehören Kites für mich einfach auf´s offene Wasser, wo 5-6 Bft eine recht normale Windgeschwindigkeit darstellen.

Dass ich Matten(Flysurfer)fan bin, liegt wohl vor allem daran, dass ich gern relativ sicher allein starten und landen können möchte. Zur Anschauung hatten wir einen recht hilflosen Tubekiter am Set, der einfach nicht von seinem Kite loskam, da der Helfer weg war. Ausserdem gibt es noch viele Sicherheitseinrichtungen, gegen die ich die meines Titan nicht tauschen würde. Problematisch im Vergleich zu Tubes wird erst eine wirklich abgesoffene Matte und das ist an diesem Wochenende einer Horde von Anfängern insgesamt einmal passiert (aber immerhin ist es passiert). Dann braucht man k(l)eine Wellen, Geschick und Zeit, die man in sehr kaltem Wasser nicht zu belieben hat. Mein Titan 12.5 ist für mich als Anfänger gerade nicht zu träge und nicht zu nervös, eher so, wie ich es mir wünschen würde (aber ich habe auch schon Erfahrung als Windsurfer, Wellenreiter, Snowboarder Drachenflieger, Skateboardfahrer und Seekajakfahrer)
Klaus (c:E ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.05.2004, 23:33   #13
Schuppi
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kiten ist MANNSCHAFTSSPORT....
alleine geht man aus sicherheitsgründen eigentlich nicht!
ein (instruirtes-)helferlein sollte natürlich auch dabei sein.
matte oder tube ist doch einfach geschmackssache, aba mit 104kg möchte ich ihn bei 4bft auf nem brett FAHREN sehen!
Schuppi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.05.2004, 23:44   #14
Klaus (c:E
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Hai,

O.K. dafür braucht es wohl schon ein B R E T T, mit einem brett würde es kaum gehen .
Klaus (c:E ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2004, 08:03   #15
carstenoe
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@Omega1de
ich denke wir sind aus ähnlichem Holz - 191 und 103kg abgetropft.
Ich kite in Barcelona, also absolutes Schwanchwindrevier. (im Folgenden beziehe ich mich auf Tage mit 10-12 Knoten)
Meine Materialhistorie:
Anfängermaterial RRD 4.1 in 12m und RRD Bidi 180cm
dann AeroII in 18 (hier gab es dann erste Erfolge, ich konnte fahren jedoch ohne Höhe halten, dann ein RRD Human Size in 44cm
und dann kam der Titan 18,5 und endlich die ersten Aha-Effekte.

Wie sieht es heute aus:
Den 12er nehm ich gar nicht mer mit. Wenn es mal richtig losgehst ist immer ein "leichter" Spanier" da, der mir seinen Kite überlässt, wenn er auf seinen kleineren Kite wechselt. Den AeroII und den Titan habe ich immer im Auto, wenn es mal nach der Arbeit weht. Den AeroII habe ich dieses Jahr bisher 2mal benutzt.
Der Wind ist hier immer so um die 4.

Moral der Geschichte:
Ich habe den grossen Phoenix probiert und würde immer dem Titan den Vorzug geben. Bei den kleineren grösseren ziehe ich immer noch den Tube vor, aus uns allen bekannten Gründen.
Allerdings ist eines auch klar, wenn der Wind mal auffrischt und ich mit dem 18er draussen bin und mal eine Pause einlegen will und alle anderen sind auf dem Wasser, dann habe ich schon mehr als einmal geflucht.
Den Titan habe ich in einer ähnlichen Situation - der Restzug war zu gross um den Kite nur am Brett fest zu machen - einfach mal um eine Fahnenstange gelegt. Das bieten die Tubes nicht.
Aufgrund der positiven Berichte des Psycho2 bin ich auch fast schon versucht mal den 13er zu probieren. Werde in kürze mal im Forum fragen (Stephan - Dengsfunfsport), ob der 13er eine Ergänzung sein könnte. Aber das ist ein anderes Thema.

Also, Omega1de, ich denke Du wirst mit steigender Lernkurve feststellen, dass Du heute etwas zu positiv der Leistung Deines Kites gegenüber eingestellt bist und Du für Spass auf dem Wasser bei 3-4 bft schon einen grossen Kite brauchst.

Wichtig ist: Alles ausprobieren und sich nicht schwindlig labern lassen. Am anderen Ende der Leinen hängst DU und sonst keiner, kauf Dir, womit Du Dich wohl fühlst.
carstenoe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2004, 08:42   #16
Kielkiter
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Bei 3 Bft mit einem 10er Spirit aufs Brett halte ich auch für etwas sehr vorsichtig oder optimistisch.
Ändert nichts an deinem schönen Bericht.
Weiter so und viel Spaß auf dem Wasser!
Lasse
Kielkiter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2004, 08:53   #17
Tim72
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Was mir nur die Nackenhaare zu Berge stellt ist die Tatsache, daß Du mit nem 16er, der Dich im Wasser überfordert am Strand rumspielst. Das ist in hohem Maße gefährlich!

Ein vernünftiger Kiter fummelt nicht lang am Strand rum sondern geht auf´s Wasser, geschweige denn, daß mit nem "überpowerten" 16er am Strand gespielt wird...
Tim72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2004, 08:57   #18
RalleDt
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Reden

Hallo omega1de,

erst mal danke für den schönen Bericht.

Erst einmal finde ich es gut das die gesamte Diskussion bisher recht Sachlich geführt wird.

Dann der einzige Kretikpunkt den ich finden kann.
Ich auch das ich einen 10er bei 3Bft auch grenzwertig finde bei deinem Gewicht.
Wenn dann aber auch nur mit viel vielen Sinus.

Ich habe in Tarifa einen sehr guten Kurs hinter mich gebracht und den auf Matten.

Bin ebenfalls begeistert von den Sicherheitsreserven die mir eine Matte bietet.

Alleine Starten auch als Anfänger möglich.

Ich kann den Power so rausnehmen das der Restzug nicht mehr existent ist.

In der Zwischenzeit klappt aber auch der eine oder andere Sprung oder soll ich lieber Sprüngchen sagen.

Bei meinem 2. Tarifaurlaub hat mich dann mein Lehrer doch tatsächlich dazu verdonnert doch wenigstens einmal auch Tubes aus zu probieren.

Mir erging es ähnlich wie dir.

Ich wollte dann gleich den Schirm in die Ecke schmeißen und dann mir wieder die gewohnte Matte greifen.

Darauf hin hat mit mein Lehrer mich doch wieder überredet doch noch einmal den Zube zu nehmen und siehe da ich hatte auch hiermit Spass.

Aber mein Fazit beide Systeme bringen Spass
aber ich liebe meine Flysurfer ich habe mit Ihnen ein besseres Gefühl und mehr Spass.

Obwohl ich fortgeschrittener Anfänger bin kann ich jetzt auch schon mit einem 15,5 Titan fliegen und fühle mich auch damit wohl und habe meine Reserven.
RalleDt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2004, 08:58   #19
domi
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Böse

so nun ist doch ma gut jungs!

Er hat seine Erfahrungen gepostet wir nehmen sie zu Kenntniss und damit hat sichs! immer die ewig gleiche s......

mfg domi
domi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2004, 09:33   #20
Tigga
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@domi
über sinn und zweck eines forum schon mal nachgedacht?!
hier die überschrift:
Thema: RamAir vs Tube: Erfahrungen eines Anfängers...KEINE MEINUNGEN POSTEN, NUR ERFAHRUNGEN
was für mich bedeutet, das
omega1de interesse an anderen erfahrungen hat. und die gibts jetzt hier und zwar umsonst!
schönen gruß, Tigger
Tigga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2004, 10:29   #21
ViMack
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Zitat:
Zitat:Original erstellt von domi:
so nun ist doch ma gut jungs!
zu Kenntniss und damit hat sichs! immer die ewig gleiche s......

Er hat seine Erfahrungen gepostet wir nehmen sie
mfg domi
@domi
Wenn dich das Thema nicht interessiert, warum liest Du das dann hier? Wenn Du irgendeine Aussage für Falsch hältst oder Dich irgendetwas Ärgert, kannst Du sachlich Deine Position darstellen.

So ist Dein Posting lediglich unhöflich, anmaßend und nutzlos. Ich glaube kaum, dass sich hier Jemand von Dir einen Maulkorb verpassen lässt.

@omega1de
Deine Geschichte kommt mir ungemein bekannt vor. Auch mein Junge und ich haben einen Kurs auf Tubes gemacht und „selbstverständlich“ Tube-Kites gekauft. Nach viel Frust damit lieh uns ein netten Mensch seien Titan und siehe da, plötzlich ging’s. Jetzt verstauben die Tubes in der Garage und wir sind mit Matten unterwegs.

Natürlich weiß ich, das Tubes funktionieren und tausende Kiter damit Spaß haben. Ich will auch Niemanden "umerziehen". Vielleicht werden wir, wenn wir irgendwann richtig gut sind, auch wieder Tubes bevorzugen. Aber für Anfänger sich moderne Matten mit all ihren Features unübertroffen. Vielleicht springt ein Könner mit einen Naish X10 höher und weiter als mit einem Psycho (Vielleicht aber auch nicht), aber das ist für einen Anfänger völlig unwichtig. Für Ihn zählen Stabilität, sicheres Starten und Landen (auch bei schwachem Wind) notfalls auch problemlos ohne Helfer, Möglichkeit des drucklosen auswehens, sanfter druckaufbau etc.

Ich rate jedem Anfänger, das Kiten mit (modernen!) Matten zu erlernen.

mfg
Viktor
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Alt 04.05.2004, 10:50   #22
domi
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ihr habt ja recht...war n'blödes post!

aber ich hab schon wieder die vielen Posts vor augen gesehen, welche hier tagelang im forum die runde gemacht haben; von wegen welches system wohl am besten ist...

sorry jungs und mädels!
domi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2004, 11:42   #23
liquidsky
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Hallo zusammen,

es ist verblüffend wie oft man sich zum Thema Tube vs. Matte in die Haare bekommt. Ich habe voriges Jahr 2 Kurse gemacht, beide mit Tube 2-Leiner, beide Kurse waren einetlich Schieße weil kein vernünftiger Wind war (nicht einmal aufs Brett gekommen). Außerdem habe ich in nachhinein das Gefühl, dass die Jungs bei den Schulen keinen Bock hatten, habe von einigen (wichtigen) Sachen im Kurs nie was gehört - anderes Thema.

Ich habe einen Torro2(12m²) und seit dem Winter einen Husky(8m²). Den Torro bin ich bisher ca. 3mal geflogen und finde ihn von den Flugeigenschaften her recht "gemütlich". Probleme hatte ich lediglich mit dem Relaunch - diese Problem schiebe ich mal auf die oben erwähnten Kitekurse. Ich denke jedoch, dass die Hersteller diese Problem kennen und daran arbeiten (siehe Recon, 5th element, cls etc.), ich diese System setze ich einige Hoffnung, weil ich keine Lust habe meinen 3mal geflogenen Tube fürn Appel undn Ei wieder zu verschärbeln.
Mit der Matte wollte ich ursprünglich nur auf dem Land los (Snowkiten und so), jetzt habe ich aber gehört, dass es mit dem Husky auf dem Wasser keine Probleme geben soll. In einem haben die Mattenfreunde recht. Der Komfort ist einfach geil - auspacken -> losfliegen, abstürtzen -> relaunchen. Was ich nicht bestätigen kann ist das mit dem Restzug nach dem QR, der ist finde ich immer noch ganz ordentlich. Mich hat's trotz ausgelöster Safty noch hüsch übern Acker gezogen, ist zwar nichts passiert aber im Wasser wäre ganz schön Höhe futsch gewesen - OK, es war auch etwas überpowert ...

Fazit für mich - ich denke, dass sich beide Systeme im Laufe der Zeit immer näher kommen werden, was den Komfort angeht (dank 5Th element etc.) und Slingshot geht ja mit seinem System, bei dem nur noch an einem Punkt aufgepumpt wird auch einen Schritt in die richtige Richtung. Ich denke über kurz oder lang wird es völlig Wurst sein was für ein System man fliegt - also reine Geschmackssache.

l.

Also habt eich alle lieb und seid nett zueinander !
liquidsky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2004, 11:45   #24
Prefect
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Hi liquidsky,

warst Du das am Sonntach in der Schladitzer Bucht?

cheers
Prefect
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Alt 04.05.2004, 11:55   #25
liquidsky
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@prefect: nein!

Wo ist die denn?

grüsse aus l.e.
Conrad
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Alt 04.05.2004, 12:03   #26
SkyScrab
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Der Husky ist aber auf dem Stand vom Warrior/ Maniac mit WAC Update. Daher ist auch der Restzug nicht unerheblich. Im Vergleich zum Titan, Voodoo Spirit oder Psycho² hast du nicht die Möglichkeit den Husky komplett auswehen zu lassen. V.a. bei Überpower ist das PullStopSystem die angenehmste Methode um eine Pause zu machen.

Ich habe bisher nur kleine Tubes bei wenig Wind geflogen. Zum fahren habe ich bisher nur meine Matten benutzt, da ich erstmal mein Material ausreizen möchte.

Was mir am letztes Jahr am Reschensee aufgefallen ist, dass es immer Tuberider waren die ihren Schirm nicht mehr hochbekommen haben und vom Boot abgeholt werden mussten. Ich nehme mal an das waren Anfänger.
Ich konnte da gerade Höhe halten und habe das 4 mal beobachtet. Auch letztes Wochenende Trieb einer mit nem 14er Tube ne halbe Stunde im 6 Grad kalten See, da noch kein Boot da war konnte er sich glücklich schätzen einen Trockenanzug angehabt zu haben.

Klar können sich bei Matten auch mal die Backlines um ein Tip wickeln und dann kann man den Restart auch vergessen, aber im Normalfall tut sich ein Anfänger wohl leichter mit ner Matte v.a. beim Handling (was jetzt nicht heisst dass er bei der Performace Abstriche machen muss)

Jeder soll das Fliegen was für ihn am besten ist! Das wichtigste ist der Kiter der unten dranhängt.

Gruss
Ferdinand
SkyScrab ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2004, 13:31   #27
Thisl
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@Schuppi:
Klar ist Kiten als Mannschaftssport lustiger als alleine.
Aber meistens, wenn ich Zeit habe und Wind ist, sind entweder alle schon auf dem Wasser oder es ist niemand da.
Ich kite zu 80% alleine.
Ist auch sicher und macht genauso Spaß, wenn man weis was man tut.
Selbst wenn leute da sind, ist es doch manchmal lästig zu warten, bis jemand Zeit hat.
Selbst wenn andere da sind ist ein Alleinstart nun mal komfortabler.
Wenns der Kite unterstützt.
Übrigens ist ein Start mit Helfer auch mit manchen Matten bessser.
An manchen Plätzen hab ich schon so einen Localism erlebt, daß man fremde Kiter wie die Deppen warten hat lassen...
Kiten ist eigentlich alles andere als ein Mannschaftssport.
Man kann sich auf dem Wasser ja nicht mal unterhalten.
Gruß,
Thisl
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Alt 04.05.2004, 14:10   #28
pinoccio
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Idee

erstmal danke an omega1de für den ausführlichen Erfahrungsbericht.

kite seit einem Jahr und fahr jetzt immer brav respektvoll mit meinem einzigen 12er Tubekite hin und her. Such noch etwas für weniger Wind. Dachte an nen 16er Intermediate Tubekite (weil das ja alle fahren).

Die hier erwähnten Vorteile von Matten: Sicherheit, starten landen, Relaunch, Stabilität in der Luft z.B. bei unterspringen machen mich aber hellhörig.

Alle reden hier von Flysurfer Matten. Wie sind denn die Meinungen / Erfahrungen mit anderen Herstellern z.B. Peter Lynn Guerilla ARC. Die sieht man vor allem in Holland bei einigen sehr guten Localkitern. Ist sowas auch für fortgeschrittene Anfänger geeignet?
Danke für Eure Meinungen
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Alt 04.05.2004, 14:46   #29
Thisl
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Hi,
gerade wenn du aus der Tubewelt stammst, werden dir die Garcs gefallen.
Sie sind aber schwieriger zu starten, auch beim Wasserrelaunch.
Das Flugverhalten ist aber ganz ok.
Beliebt sind bei den Garc1 vor allem die Größen 10 und 13.
Den größeren sagt man nach, daß sie träge seien und recht spät erst losgehen.
Allerdings sind alle Arcs für extremes Höhemachen bekannt und beliebt.
Depowerwirkung ist ähnlich Tubes.
FS hat mehr Depower.
Stabilität bei Böen ist sehr gut, wenn bereits gefüllt.
Ansonsten ist hier schon viel über die Garcs geschrieben worden.
Versuchs mal unter "suchen"...

Gruß,
Thisl
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Alt 05.05.2004, 09:27   #30
leinad
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@pinoccio
hi,
ich fahre ne 13er g-arc, das ding ist echt geil!! hat ne riesige depower (wenn nicht kann man auch noch umknoten - dann wirds nochmal mehr). wenn man die bar loslässt fliegt sie automatisch langsam nach oben, und falls man sie doch mal aufs wasser semmelt kriegt man sie in 99% aller fällle immer wieder raus, selbst in meinem sch... binnenseerevier wo direkt auf der wasseroberfläche fast kein lüftchen mehr weht, hatte ich sie gestern nach zwei minuten wieder oben. also der relanch geht eindeutig besser als mit jedem tubekite (meine meinung man muss nicht draufzupaddeln oder sonstige spässe, meistens holt man eine steuerleine etwas ein und dann klappt sie von selbst in flugrichtung wieder auf - geht super. nur das landen alleine ist noch nicht so ausgereift, denn man muss sie alleine dann über die safety auslösen, rückwärts landen geht nur bei wenig wind und da ist noch ordentlich druck drauf! der alleinstart funktioniert bei mir meistens recht gut man muss halt gut vorfüllen....

gruss daniel
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Alt 05.05.2004, 11:07   #31
mark van haze
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ok hier meine erfahrungsberichte:
Habe auf tubes gelernt (naish boxer und aero2) und bin erst nachher auf flysurfer voodoos gestossen.
Ich wiege 70kg, fahre fast immer mein 143cm defender north brett und das in ibiza /spanien - also choppy.
Eins ist klar: bei 3 windstärken , selbst obere drei und konstant, mit einem 14er voodoo kann ich nicht höhelaufen und schon garnicht hüpfen. Das kommt ins reich der märchen. Mit einem directional das ich mir mal geborgt habe, 1.70 lang - da kann man mit viel feingefühl beim losfahren, gutes timing beim rauf/runter soweit speed aufbauen das du auch höhe fahren kannst.
Wie du mit dem kampfgewicht von 100 kilo und einem 10er spirit bei 3-4bft fahren willst ist mir ein rätsel.
Was aber die eigenschaften der matten angeht: Ich fliege bei 4-obere5 bft nur meinen 14er voodoo. Den 12er boxer (immerhin ein 2004er kite) mag ich zwar, aber wenn der mir ins wasser plumst weil ich einen doppelten backloop mies gesprungen bin, oder weil es so böhig ist das der kite in den luftlöchern wie ein stein aus dem himmel fällt - na dann gute nacht.
Immer dieses schwimmen, ziehen, beten, ah endlich ist er oben, so und wo ist nun mein brett?.....
Also relaunch ist der hammer auf den matten, punkt ende.
Was aber die matte auch macht ist böhen gut bzw weich abfangen weil sie etwas "weicher" reagiert. Würde nicht sagen träge - wobei bei wenig wind ist mein voodoo sehrwohl langsamer als mein boxer.
Jedoch ist das auch gleich der nachteil der matte - sie ist weich, anders zu fahren, ja würde sogar sagen weniger radikal - liegt natürlich auch an den minimalen lenk-kräften die man an der bar benötigt. Beim boxer hingegen gehts zakzak mit einem preis: habe schon mehrmals muskelkater bis in die elbogen gehabt vom lenken.
Was das selbst landen angeht - kann ich mit beiden kites ohne probleme. Restzug ist bei beiden kites nicht erwähnenswert - beim voodoo die pullstop lösung, beim boxer eine steuerleine und aus.
Nachteil, und das ist DER nachteil beim boxer - wenn man den selber landet und quickrelease zieht, dann ist das alles super ok, nur die lines sind so verwurstelt das man 20 minuten einplanen darf zum entwursteln.
Tja, und ab 6bft fliege ich einen 8er tube rrd type z . Das liegt vor allem daran das so ein mini tube einfach relaunched und in der brandung nicht gleich unter geht (wir haben ab ab obere 5 bft immer wellen so um die 2 bis 2.5 meter).
Wobei ich erst einen 10er psycho2 in diesen bedingungen testen muss um wirklich vergleichen zu können.
Ich sehe das beide systeme ihre vor und nachteile haben, somit denke ich das es mittlerweile eher von den bedingungen deiner spots abhängt als vom kite typ, was besser für dich ist.
mark van haze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2004, 11:35   #32
erikthekite
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@Klaus c:E

"Zur Anschauung hatten wir einen recht hilflosen Tubekiter am Set, der einfach nicht von seinem Kite loskam, da der Helfer weg war."


...und nach wie langer anschauung habt ihr ihm geholfen, oder habt ihr gar nicht?!

....besser, dass du, ihr mit matte unterwegs seid, so asozialen! typen wuerde ich naemlich auch nicht beim landen der kites helfen!
erikthekite ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2004, 11:43   #33
Karakal
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So dann schreib ich halt auch mal was ...
War für 3 Monate in El Yaque (Jan-April) und hab dort das Kitesurfen gelernt. Angefangen habe ich mit Tubekite (Boxer), bin aber dann relativ schnell auf Matten (Voodoo; 7, 10 , 14)umgestiegen (hab schon Jahre lang mit Powerkites an Land rumgespielt und so war das Feeling eines RamAirKites irgendwie vertrauter für mich). In erster Linie hat mir das Relaunchverhalten sehr gefallen und natürlich die Möglichkeit den Kite selbst im Wasser aufzubauen.
Jeder der schon mal in El Yaque war weis, wie böhig der Wind dort ist ... naja mit den Voodoos war das dann aber nicht mehr sooo schlimm. Ein weiterer Grund für mich auf Matten umzusteigen ist die bessere Eigenschaft für Snowkiten.
Saludos
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Alt 05.05.2004, 16:02   #34
petair
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Vielen dank für eure berichten. finde es immer gut, wenn es informationen gibt, wie wem was an welchem kite gefällt und was er nicht so gut findet.

hilft, finde ich, immer verschiedene meinungen zu hören, denn man muss ja schließlich alle möglichen auf- und einsteiger beraten. und da helfen eure berichte und sichtweisen stets weiter

grüße

peter
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Alt 05.05.2004, 17:37   #35
Schuppi
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@thisel:
kiten als mannschaftssport verstehe nicht nur das starten und landen und als dem spaß über eine gemeinsam erlebte , geile session.
vielmehr möchte ich auch darauf aufmerksam machen, dass in einer gefahrensituation es verdammt gut ist, einen am strand oder im wasser zu haben der hilfe holen kann. und unglücke passieren bestimmt nicht nur tuberidern.
gerade als unerfahrener anfänger sollte man erstrecht nicht alleine kiten gehen. dieses post wurde unübersehbar von einem solchen begonnen.

da great rotoator
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Alt 05.05.2004, 19:25   #36
Thisl
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Schuppi, versteh mich nicht falsch.
Natürlich taugt es mir auch mehr, mit Gleichgesinnten zu kiten bzw. drüber zu labern.
Ist aber nun mal so, daß ich bei 4 von 5 Malen dann heimfahren müßte, weil ich allein am Spot bin?
Kommt mir nicht in die Tüte!
Der Sicherheitsaspekt ist für Anfänger wichtig.
Für mich gilt der aber weniger, ich fühle mich sehr sicher beim Kiten und gehe alleine nicht an meine Grenze.

Zu den Lenkkräften bei Matten möchte ich nur sagen, daß niedrige Lenkkräfte nichts Mattenspezifisches sind.
Es gibt genauso Matten mit hohen Lenkkräften.
Gottseidank ist aber bei der neueste Generation
die Lenkkraft einstellbar.

Generell verlangten die uralt-Matten a la Mosquito, Speedair und vor allem Mastair von Kiter viel Einfühlungsvermögen.
Ich habe damals paralell mit Wipika Classic und Mosquito gelernt. Der Wipika ist viel einfacher zu fliegen, deshalb lernte man mit so etwas viel schneller.
Dann kamen die gestreckteren 4-Leiner Tubes und die Speedair/Mastair.
Hier war zum ersten Mal bei Anfängern die Matten im Vorteil wg. besserem Relaunch.
Aber das sonstige Handling der Matten war immer noch unterlegen, fortgeschrittene Kiter konnten mit den Matten kaum etwas anfangen.

S-Arcs waren für mich damals der unschlagbar gute Kompromiss.

Und seitdem Wac-Matten auf dem Markt sind,
ist der für Anfänger wichtige Relaunch durch die bessere depower ergänzt worden.
Damit tun sich Anfänger aber auch Fortgeschrittene
leichter.
Aber manche der Wac-kites hatten immer noch den einen oder anderen Handlingnachteil.
Vor allem die Fluggeschwindigkeit der Tubes wurde erhöht.
Damit konnten Matten noch nicht mithalten.
Diese Bastion ist nun anscheinend auch gefallen.

Aber Matten geben tatsächlich an der Bar ein anderes, weicheres Gefühl.
Für mich ist das gerade bei Böen angenehmer.

Für Anfänger ist momentan das lernen vermutlich leichter mit Matten.
Aber mit 5.te Leinen Systemen und Recon legen derzeit auch die Tubes wieder zu,
was Wasserstart angeht.

So schauts danach aus, daß sich auch mit Tubes Anfänger demnächst wieder etwas einfacher tun werden.

Für mich ists eher reizvoll, daß die Matten auch für Fortgeschrittene immer mehr Stärken entwickeln.

Grüße,
Thisl
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Alt 06.05.2004, 18:00   #37
omega1de
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Cool

Ja holla, da sage ich doch nochmal gerne Dankeschön an alle, die auch ihre Erfahrungen zum Anfängerstadium mitgeteilt haben.

Eines macht mich nur neugierig? warum sind die fortgeschrittenen Fahrer so pessimistisch, dass man bei vier Bft. mit der 10er Matte ordentlich ins Rutschen kommt? Das leuchtet mir als Anfänger ohne Erfahrung nicht ein und ich will auch gerne sagen warum: beim Windsurfen fahre ich bei vier Windstärken ein siebener Segel und habe Spaß beim Gleiten. Wenns an die fünf Bft. geht fühle ich mich pudelwohl auf dem Brett, aber gleiten und Spaß ist ab vier sehr gut möglich.

Wenn ich jetzt eine größere Fläche nehme, die zudem noch höher in der Luft mit etwas höherer Windgeschwindigkeit angeströmt wird, sollte ich doch wohl auch auf meinem Kiteboard ohne Probleme ins Gleiten kommen...stelle ich mir halt so vor. Zudem ich ja durch die Stellung des Kites zum Wind (Powerzone...) die angreifende Fläche je nach Kurs und Bedarf variieren kann.

Außerdem waren doch auch in der kite oder in der kite-boarding.de bezüglich der Stubbies und Anfängerschulung nicht so selten die Meinung vertreten, dass der ehemalige Trend zur Kombi von großem Kite und kleinem Board rückläufig ist und besonders im Anfängerbereich es wesentlich mehr Sinn macht, die Kites lieber kleiner und die Boards lieber größer zu wählen....

Sicherlich ist es hier genauso wie anderswo: persönliche Erfahrung, Einstellung und Vorliebe machen den Glauben zur Wahrheit...alles hat seine Vor-und Nachteile.

Besonders gespannt bin ich aber darauf, wenn es vier Bft. hat und ich als "Mann mit stabilen Knochen" mit dem offensichtlich für viele als wesentlich zu klein für mein Gewicht eingestuften Kite aufs Wasser gehe...ach ja, ich werde mein Naish HazeTT 157 nehmen und nicht mein Surfboard, versprochen!-)

...möge der Wind mit uns sein...egal, wer welchen Kite fährt...


Greetz from a big beginner,

Kai

@erikthekite
du bist doch bestimmt ein ganz netter Kerl...warum entschuldigst du dich nicht einfach für deinen verissenen Beitrag und dieser unsinnigen Unterstellung, gibst uns allen die Hand und wir haben uns alle wieder lieb und helfen dir/euch beim Starten und Landen?-)))))

Ich lach mich schlapp

@all
drei Bft. sind garantiert zu wenig, nicht aber vier! davon reden wir: vier Windstärken zum Gleiten mit einer 10er Matte...

[ 07. Mai 2004, 16:54: Beitrag editiert von: omega1de ]
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Alt 06.05.2004, 18:52   #38
Kielkiter
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Ich glaube in den Foren gehen die gefühlten Windstärken stark auseinander.
Einige fahren fühlen 3Bft und kommen mit einem 10er Kite ins Gleiten, andere fühlen 6Bft uns sind mit ihrem 16er Kite noch nicht überpowert.

Nach meiner Erfahrung beginnt Kiten mit einem 15er Titan frühestens bei mittleren 3Bft (und ich wiege 75kg) mit einem 150er Board.

An alle Anfänger: Seid bei Windstärkeangaben etwas vorsichtig (obere wie untere)!
Kielkiter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2004, 20:27   #39
Klaus (c:E
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Hai,

@ erikthekite:


Ich bin auf den Schirm zugegangen und habe dem Tubekiter mehrmals in die Augen geschaut, aber er hat oder wollte mich nicht wahrnehmen. Das kann daran gelegen haben, dass er einem bestimmten Helfer Vertrauen entgegengebracht hat, mir jedoch nicht. Jedenfalls kan ich nicht ohne jedwede Kontaktaufnahme einfach den Kite eines Fremden anfassen, das dürfte klar sein. Ein Minimum an Form und Höflichkeit ist eben erforderlich.
Ich würde Dir, erikthekite, raten, dich mit despektierlichen Urteilen ein wenig zurückzuhalten. Man irrt so leicht.
Klaus (c:E ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2004, 21:40   #40
Thisl
Mattenfuzzi
 
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@klaus:
Wenn ich dann mal mit ner Matte statt mit nem Tube am Strand bin, muß ich auch IMMER rechtfertigen, warum Matte und nicht Tube.
Gottseidank wird man als "asoziale Type" seltener beschimft.
Wer so drauf ist, dem würde ich auch nicht den Tube landen.
Allen freundlichen Mitkitern natürlich immer gerne.
Grüße,
Thisl
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