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Holland - Spots - Infos Infos rund um Spots in Holland

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Alt 28.04.2015, 10:45   #1
airbone
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Dabei seit: 03/2015
Ort: Frankfurt
Beiträge: 4
Standard Wie kalt ist es denn wirklich?

Hi,

da ich letztes Jahr das erste mal Kiten war wollte ich dieses Jahr etwas früher starten, um die Saison voll genießen zu können. Dafür würde ich gerne einen Aufbaukurs in Hindeloopen machen. Kommendes Wochenende würde sich dafür sehr gut anbieten, da Freitag in Deutschland ja auch noch ein Feiertag ist und sich somit die Anreise eher lohnt.

Allerdings mache ich mir gerade Sorgen, dass das evtl. doch noch etwas zu kalt ist? Ich bin jetzt nicht verfroren, aber Anfang Mai ins Meer zu gehen und dann auch nur im Zelt zu schlafen könnte schon etwas härter sein. Und Lungenentzündung will ich mir auch keine holen.

Hat denn jemand Erfahrung damit Anfang Mai bereits in Holland zu kiten? Oder gleicht der Neoprenanzug problemlos alles aus und es ist nur der erste Schreck?

Viele Grüße Tobias-
airbone ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2015, 13:02   #2
GreenLiv
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Dabei seit: 03/2013
Beiträge: 247
Standard

Die Wassertemperatur sollte mit halbwegs guter Ausrüstung überhaupt kein Problem sein.

Zelten muss man schon wollen....

Edit fragt mich gerade, wo ich das mit dem Zelten herhabe? Hab mich da irgendwo verlesen......
GreenLiv ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2015, 13:26   #3
KChris
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Dabei seit: 10/2014
Beiträge: 153
Standard

Ich war vor zwei Wochen am Ijsselmeer,
mit 4:3er + Weste, keine Schuhe, keine Handschuhe, keine Haube.

Ich fand's OK, aber bei totalen Anfängern ist's vermutlich noch was anderes,
man liegt dann vermutlich mehr im Wasser.

Zelten taugt mir eh nicht
Ich kann mir auch vorstellen, dass das ein Problem sein könnte, je nach Ausrüstungsumfang.
KChris ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2015, 13:56   #4
Marc66
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Dabei seit: 08/2012
Ort: Ostschweiz
Beiträge: 540
Standard

Ich war 2x im Mai in NL - und es war 2x einfach nur kalt.
Im Moment (und in 2 Wochen ist das nicht viel anders) liegen die Temperaturen um die 10 Grad, wenn dazu keine Sonne scheint bzw. man nass ist und somit der Windchill noch auskühlt, ist das für Ein- bis Aufsteiger einfach nur ätzend. Hatte einen 5/4 Anzug, Prellschutzweste und 4mm Neoprenschuhe - hab nach 2 Stunden im Wasser die Zehen und Beine stundenlang nicht mehr gespührt.

Abhilfe (immer noch kühl, aber auszuhalten) haben neue Neotreter (6/5/4) gebracht, dazu einen neuen 5/4 Anzug mit Plüsch-Ausstattung, warme Handschuhe (dafür gib's schneller Krämpfe in den Unterarmen!) und eine fette Neoprenhaube (3/2mm) statt Helm. Auch klar: kann man gut fahren und liegt nicht oft im Wasser (bzw. muss nich ewig "Höhe laufen" und dabei im Wasser stehen) entschärft sich die Sache, dann dürfte aber auch die Wassertemperatur noch eine grosse Rolle spielen - und 10-12 Grad Wasser fühlen sich genau so an wie es aussieht (um das Bier zu kühlen optimal, aber nicht um drin rumzuschwimmen - auch nicht mit Neopren-Anzug).

Mit einem guten Zelt würde das passen (meins ist sogar wintertauglich, dafür als Expeditionszelt so klein, dass man Platzangst bekommt). Problem liegt hier nicht unbedingt an den Temperaturen, sondern daran, dass es irgendwann mühsam wird, wenn alles nur nass ist und man sich nie vernünftig aufwärmen kann (nasskalter Neo am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen - muss aber nicht jeder haben). Bei Top-Wetter natürlich machbar, aber Wind möchte man ja auch und der ist meist mit Westwind-Fronten und somit Nässe verbunden. Tipp: sich eine günstige Unterkunft suchen oder zumindest einen Wohnwagen der geheizt ist, dann bekommt man wenigstens den Kram mal trocken und kommt selber mal wieder auf Betriebstemperatur.

War zwar letztes Wochenende auch auf dem Wasser (Bodensee, Luft war mit 16° sogar noch wärmer als in NL und Wasser auch um 10°), aber Spass ist defintiiv anders - übel wird es insbesondere, wenn man nach dem Board draggen muss, was die unkonstanten Bedingungen auch nicht besser machen. Im Stehrevier ist das zwar bisschen besser, aber wenn man mit klammen Fingern die Bar nicht mehr vernünftig halten bzw. die Safty nicht mehr zusammenbauen kann, wird die Sache gesundheitsgefährdend.

Mein Tipp wäre ganz klar als Aufsteiger bis Juni zu warten, dann kommt man ohne Mega-Rundum-Verpackung aus, kann Handschuhe und lästige Neoprenhaube weglassen und kann dünnere Schuhe anziehen (oder die gar ganz weglassen) was den Kontakt zum Board deutlich angenehmer macht und auch längere Ausflüge zulässt ohne sich gleich Frostbeulen zu holen.

Aber bitte: soll jeder es mal selber versuchen, ist nur meine Meinung weil das was bisher geschrieben ist so keineswegs mit dem übereinstimmt was ich in NL erlebt habe.
Marc66 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2015, 17:07   #5
GreenLiv
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Dabei seit: 03/2013
Beiträge: 247
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Zitat:
Zitat von Marc66 Beitrag anzeigen
[...]

Mein Tipp wäre ganz klar als Aufsteiger bis Juni zu warten

[...]
Ja, und im September wieder aufhören, da sinkt die Wassertemperatur nämlich wieder unter 20°C. Und dazwischen auch nicht kiten, weil es zu voll und kein Wind ist..

Wenn man sich Material für ein paar tausend Euronen in den Keller legt, sollte man vielleicht auch mal mehr als 99,- für einen guten Neoprenanzug und Schuhe ausgeben, um das Material auch benutzen zu können. Die beste Chance aufs Wasser zu kommen ist jedes Jahr aufs neue das Frühjahr rund um Ostern und die Feiertage. Das wird auch im nächsten Jahr so sein. Und übernächstes.
GreenLiv ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2015, 10:34   #6
Marc66
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Dabei seit: 08/2012
Ort: Ostschweiz
Beiträge: 540
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- ist halt ein Scheiss-Sport

Nur um das klarzustellen: mein "alter" 5/4 war ein Cup von Pryde (höchste Ausstattungslinie, aber halt älteres Modell), das hat nichts mt einem 99 Euro-Anzug zu tun (und die Schuhe von Ascan mit Titanium-Ausstattung sind jetzt auch nicht unbedingt von der Billigst-Linie).

Ist halt so, wenn man 200 Meter fährt, dann einen Abflug macht, dann 10 Minuten im Wasser rumsteht bis man die Safety wieder zusammen, das Board geholt, alles sortiert und wieder zum Ausgangspunkt zurückgelaufen is vergeht Zeit - und in der Zeit drückt die Käte (insbesondere Wasser) einfach über die Zehen zu den Knie bis in die Knochen durch. Mit echt fetten Neoprenschuhen kann man das deutlich mindern - die Frage ist halt ob man sich die Zusatzinvestition für 3 Kite-Tage mehr pro Jahr leisten will. Wenn man in Meeresnähe wohnt und jeden "guten" Tag mitnehmen kann, ist das eben wieder was anderes als wenn man erst mal stundenlang im Auto sitzt bis man an einem Spot ist.

Aber wie gehabt: einfach selber probieren, jeder hat ein anderes Kälteempfinden und eine andere Ausstattung (natürlich auch ein anderes Fahrkönnen - ich war in den ersten beiden Saisons in NL wobei ich anfangs gerade mal einen Start im Wasser hinbekommen habe und beim zweiten Mal mit Müh und Not gerade so Höhe halten konnte bei konstanten Bedingungen) - da stehe man deutlich länger im Wasser als das man auf dem Board fährt.

Meine Saison in Europa geht (trotz Top-ION-Anzug usw.) frühstens von Ende April (üblicherweise eher Mitte Mai wegen des kalten Schmelzwassers in den Seen) bis Mitte Oktober, das war schon die letzen 30 Jahre nie anders (hatte auch schon mal einen 6mm Neopren, ausser dass der so steiff war das man ihn sozusagen in die Ecke stellen konnte, hat das auch nicht viel gebracht weil Füsse, Hände und Gesicht schon nach wenigen Minuten beim Windsurfen so schmerzten, dass der Spassfaktor auf Null tendiert - da geh ich lieber Frühjahrs-Skifahren oder in der Zwischensaison Biken).

Und nicht vergessen: bei Sonne sieht die Sache anders aus (mit dem 5/4 ION wird's bei 16° und Sonne schon fast zu warm, wenn man im Windschatten steht). Aber heute hatten wir wieder Morgentemperaturen um 2°, kann mir keiner erzählen, dass man das ohne Trockenanzug und Faserpelz als Isolierschicht angenehm finden kann
Marc66 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2015, 14:55   #7
bonzai
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2003
Beiträge: 61
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Hi,

war letztes Wochenende in Oostvoorne und hatte einen 6/5/3 Prolimit mit 3mm Handschuhen (Ascan Polar) und Ascan Star Split 6mm Schuhen incl 2mm Haube an. Darunter hatte ich vorsichtshalber einen 2mm Shorty. Völlig übertrieben, wie sich dann herausgestellt hat. Ich war von 12 - 19 Uhr am Strand, wobei ich gleich ins Wasser bin, 2h fahren, dann Pause und dann noch mal 3h fahren. Mir war sowas von abartig warm und ich war viel im Wasser wegen neuen Tricks Probieren usw. Also beim nächsten mal lasse ich auf jeden Fall den Shorty weg und die Haube ersetze ich durch ne Mütze. Ich fühl mich eh in der Haube wie in einem Gefängnis, in dem man von der Außenwelt wenig mitbekommt.
Das Wochenende davor war ich auch in Holland mit Zelt. Da hatte ich allerdings am Sa ein Materialproblem und am so keinen Wind. Zelten ist voll ok, wenn man nen ordentlichen Schlafsack hat.

Grüße
bonzai ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2015, 10:39   #8
Lars Vegas
Kirmesschlosser
 
Dabei seit: 01/2007
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Beiträge: 1.400
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http://www.knmi.nl/datacentrum/satel...North_Sea.html
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Alt 01.05.2015, 12:07   #9
chronic2oo1
Kitefanatiker
 
Dabei seit: 11/2012
Beiträge: 175
Standard

Ich war eine Woche an der Nordsee (18.-25.04.). 5/3 Neo, Schuhe und ein Mützchen (2mm).
Jetzt hab ich die Grippe.

Nee, ich denke mal das hat nichtmal was damit zu tun, denn kalt war es gefühlt nicht. Nicht lange am Strand rumgammeln, zügig nachm Wasseraufenthalt umziehen und alles ist gut.

Die Grippe kam übrigens erst als ich zu Hause war und einen Apfel aß.
chronic2oo1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.05.2015, 21:44   #10
peligrosso
switchbladed
 
Dabei seit: 07/2004
Ort: Peine bei Hannover
Beiträge: 1.375
Standard wo sind wir

hier angekommen. Langsam mache ich mir enrnsthaft sorgen wen ich da so auf dem Wasser treffe....

Augen auf bei der Hobbywahl
peligrosso ist offline   Mit Zitat antworten




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