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Asien/Australien/Neuseeland und Pazifische Inseln Reiseberichte / Erfahrungsberichte

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Alt 04.03.2012, 11:14   #1
berner
Benutzer
 
Dabei seit: 04/2010
Beiträge: 22
Standard Maui November 2011

So nun bin ich auch dazugekommen meinen Reisebericht zu erstellen.

Nachdem der Dollarkurs so stark unter Druck kam, hatte ich mich entschieden nach Maui/USA zu reisen. Trotz den teilweise negativen Berichten hier im Forum, war der Reiz zu gross um mich abzuhalten.

Ich flog mit British Airways über Zürich-London-LA-direkt nach Kahului dem Hauptflughafen von Maui. Der Hauptvorteil von British Airways ist, dass man Surfmaterial bis 1,9m als normales Gepäck aufgeben kann. (Zusätzliches Gepäck kostet nicht viel)

Jaja 24h Stunden Flug + Imigration in LA, das zerrt an den Kräften aber man wird belohnt.

Nach rund 24h Flugreise um ca. 18.00 Ortszeit kam ich dann am Flughafen Kahului an. Auch der Transport meines Kitesurfgepäck hatgeklappt, jedoch wurde mein Boardbag doch ein wenig in Mitleidenschaft gezogen. Aber das spielt in diesm Moment keine Rolle. *freu*

Als Unterkunft hatte ich ein Hostel gebucht im Nachbarort Wailuku.Für rund 33 Dollar die Nacht. Das ist für Maui kein schlechter Preis.

Trotz Jetlag konnte ich relativ lange ausschlafen, was sicher gut war um meine innere Uhr zu richten. Für den ersten Tag hatte ich noch kein Auto und war deshalb mit ein paar Leute aus dem Hostel den Ort Paia anschauen gegangen. Paia ist ein richtiges Surfernest und besteht aus zwei Strassen und eine Kreuzung. Es hat viele kleine Shops mit Surfstuff. Man spürte sofort den hawaiianischen Surferspirit. Braungebrannte Surfer / Surfergirls mit Boards unter dem Arm kreuzen die Strassen. Überdimensionale Pick-Ups mit Surfboards geladen fahren durch die Strassen.
Übrigens: Robby Naish wohnt im Nachbarort Haiku und die Firma hat dort ein grosses Lager mit Surfstuff.

Ein paar Km östlich befand sind der berühmt Surfer/Kiter/Windsurferspot "Ho`kipa" Es war gerade amerikanische Windsurfmeisterschaft im Gange. trotz den verhältnissmässig kleinen Wellen (3-4m) war es ein riesen Spektakel. Den berümteste Wellenreitspot "Jaws" befindet noch einmal ein paar Meilen weiter östlich.

Auf Maui ist ein Auto fast Pflicht!
Als ich dann mein Auto hatte, gibg es die nächsten Tage jeden Mittag zur Kitebeach. Der sogenante Kanaha Beach Park besteht aus mehr oder weniger breiten feinen Sandstrand. Einen Stehbereich gibt es nicht. Die ersten 150m sind wegen dem aussenliegenden Riff relativ flach. Nach diesem Bereich brechen jedoch sehr schöne Wellen.
Allgemein gilt für Maui, im Sommer hat man starken Wind und weniger Welle. Im Winter weniger Wind dafür grosse Wellen. Die Zwischensaison ist also optimal.

Der Wind kommt fast immer Side-shore rein. Am Morgen war der Wind meist noch schwach, wurde aber ziemlich schnell stärker bis zum Mittag. Von 14 Tagen an der Beach hatte ich Nachmittags jeden Tag 20-30 Knoten.
Auf Maui gibt es noch ein paar andere Kitespots, jedoch hatte ich diese nie ausprobiert. Für weitere Infos:
http://www.mauikiteboardingassociati.../kitemaps.html
http://www.mauiwindcam.com/

Wichtig zu wissen:
-Kitesurfen erst ab 11.00 erlaubt. (vorher aber auch weniger Wind)
-Am Kanaha-Spot je nach Wind im Strandbereich luvseitig böhiger Wind!
-Den US-Kiter-Kollegen nicht helfen. (Die meisten landen den Kite ohne Hilfe. Ich habe alles halsbrecherische Manöver gesehen)
-Kitesurfen nur in der ausgewiesenen Zone. Siehe Map.
-Campieren nur auf dem offiziellen Zeltplatz. Wildcampieren wegen den Pennern nicht empfohlen.

Ich empfehle Maui nicht ausschliesslich zum Kitesurfen. Es wäre zu schade wenn man nicht die Insel angeschaut hätte. Sehr empfehlenswert ist z.B:
-Route to Hana (Der Weg ist das Ziel: 500 Kurven entlang des der Küste durch den Regenwald.)
-Sonnenaufgang erleben auf dem Vulkan Haleakala
-Am Sonntagabend an den Little-Beach in Wailea-Makena

In der 3. Woche habe ich noch eine Trip auf Big Island (Aktiver Vulkan, Natur pur, Einsamkeit) und nach Oahu (Honolulu, Shopping, Northshore, Banzai Pipeline) unternommen. Per Hawaiian Airlines günstig und sehr einfach zu erreichen.

Essen:
Für Essen und Trinken gibt es genügend Shops. jedoch sind die Preise sehr sehr hoch. Ich war meist im Saveway einkaufen gegangen. Dort hat es zumindest auch Gemüse. Wichtig ist das man eine kostenlose Rabattkarte beantragt.

Wohnen:
An der Nordküste hat es nicht viele Hotels. Da ich in einem Hostel war, kann deshalb nicht viel sagen.

Fazit:
Die einzigartige Kombination von atemberaubender Natur mit amerikanischem Lifestyle ist genial. Maui ist mit seiner Windsicherheit ein perfekter Platz für alle Wassersportler!

Mahalo Maui, mahalo all Peoples of Hawaii!
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Geändert von berner (04.03.2012 um 13:33 Uhr).
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Alt 15.10.2012, 20:29   #2
Bodo
Surfer
 
Dabei seit: 12/2002
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 989
Standard Noch vier tage

Moin
Fliegn Samstag früh auch dahin........
Bodo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2013, 09:54   #3
Soundcheck
zu wenig Zeit
 
Dabei seit: 08/2008
Ort: Langen (Rhein-Main)
Beiträge: 541
Standard

Hi, mich würde mal interessieren wie voll es da war.
Soundcheck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2013, 09:41   #4
berner
Benutzer
 
Dabei seit: 04/2010
Beiträge: 22
Standard Platz?

Anfang November war der Spot (Kanaha Beach Park) nie überfüllt. Ich fand auch jedes Mal ein Parkplatz direkt an der Beach. Mehr Kiter als auf dem einen Foto waren es nie. Starten und Landen waren also kein Problem. Unterhalb des Flussauslaufs, hat es noch einen weiteren kleinen Beach. Dort wurde es eher eng, aber diesen empfehlen eh nicht. Meist hattes es da fiesen böhigen Wind.
Eine gute Übersicht findet ihr da:
http://www.actionsportsmaui.com/kitebeach.html

gruss Berner
berner ist offline   Mit Zitat antworten




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