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Alt 12.07.2017, 19:32   #1
tommes945
Benutzer
 
Dabei seit: 10/2016
Beiträge: 7
Standard KLB bei wenig Wind?

Hallo Kiter,
ich lese hier schon eine ganze Zeit mit und habe aus den guten Beiträgen die Informationen für meine Ausrüstung gesammelt.
Dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum, seid bitte nicht so streng 😉

Ich habe ein
- einfaches Scrub Board
- PARAFLEX 3.1 TRAINER KITE
- rhombus firebee 5.5 (mit kite Breaker)

Im Juni habe ich meine ersten Fahrten auf festem Sand gemacht.

Mit dem PARAFLEX 3.1 TRAINER KITE kam ich ab einer Windstärke 4-5 ganz gut zurecht.
Aus meiner Sicht war es ggf etwas zu wenig Wind für den Kite oder meine noch nicht vorhandene Technik. Aber ich bin schon etliches gefahren und hat super Spaß gemacht!

Bei einer Windstärke von 2-3 konnte ich den PARAFLEX 3.1 TRAINER KITE fliegen bekam aber keinen ausreichenden Power zum Fahren.
Ich hatte eigentlich den rhombus firebee für „schwachwind“ gedacht (ist ja wesentlich größer)

Falsch gedacht, der kommt bei der Windstärke fast gar nicht hoch.
Wenn ich den dann bei 4-5 benutze reißt es mich (190cm, 85kg) vom Board ☹.

Ich möchte im Urlaub am Strand fahren.
Habt Ihr eine Empfehlung für einen Kite der auch bei Windstärke 2 zu gebrauchen ist?
Entfalten die großen Kites, wie meine firebee, alle die Power so plötzlich?


Gruß
Tommes
tommes945 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2017, 23:58   #2
Berliner
Benutzer
 
Dabei seit: 10/2003
Beiträge: 559
Standard

Powerkites wie die Firebee und auch die Paraflex entfalten ziemlich plötzlich ihre Kraft, neben der Windstärke jedoch abhängig von der Geschwindigkeit sowie dem Ort im Windfenster.

Es sind gute Kites, um die unterschiedlichen Kraftbereiche im Windfenster kennen zu lernen.

Ich selbst fliege zur Zeit auch zwei Powerkites sehr gerne, jedoch nur auf dem Longboard auf einem Asphaltplatz (extrem geringer Rollwiderstand). Ich mag sie, weil sie so schnell fliegen und auch lenken können. Damit kann ich gut Halsen und Wenden sowie auch ganze Kreise fahren.

Im Übrigen muss man sagen, dass Powerkites im Vergleich zu Closed-Cell-Depower-Kites (wie z.B. Flysurfer Speed) deutlich mehr Kraft pro qm entwickeln. So sollte die 5,5er Firebee von der Kraft vergleichbar mit einem 12er Speed sein.

Vorteil der Depower-Kites ist jedoch das deutlich entspanntere Handling sowie das entspanntere Fahren mit dem Trapez.

Zur Firebee ist noch zu sagen, dass es sich dabei um ein Modell aus 2002/2003 handelt, welches nicht mehr aktuell ist. Sie hat recht schweres Tuch. Außerdem können die bescheidenen Flugeigenschaften an über die Zeit veränderten Waagelängen liegen. Recht oft sind bei gebrauchten Powerkites die A-Leinen relativ zu lang (bzw. weniger stark verkürzt) und der Kite will nicht mehr richtig vorwärts fliegen.

Wie bereits geschrieben, empfehle ich Powerkites einerseits, um das Windfenster und grundlegendes Lenken von Kites zu erfahren. Andererseits sind sie bei konstantem Wind und/oder geringer Rollreibung durchaus brauchbar.

Für das Mountainboard auf Sand (außer dieser ist Beton-hart) oder auf einer Wiese empfehle ich Depower-Kites, z.B. Flysurfer Speed 3,4,5 in 12 oder 15 qm oder z.B Flysurfer Peak in 9qm.

Gruß und viel Spaß dabei
Holger
Berliner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2017, 07:21   #3
JoKoKi
Benutzer
 
Dabei seit: 10/2016
Ort: Stuttgart
Beiträge: 41
Standard

schau Dir das mal an :
http://www.venturi-power.de/index.ph...-LongStar.html

bezahlbar, Mega Lowend, super Depower .... benutze ich an Land selbst
JoKoKi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2017, 14:24   #4
Flydiver
Benutzer
 
Dabei seit: 05/2012
Beiträge: 55
Standard

Moin,

also wenn du auch auf Wiesen fahren möchtest oder später auch springen willst würde ich Dir auch zu einer Depower Matte am besten dem Flysirfer Speed raten.

Wenn du nur auf hartem Sand am Strand fahren willst und es dir dabei erstmal um's entspannte Cruisen geht würde ich eher bei Handleskites bleiben, dann brauchst dich nicht so umzugewöhnen.

Wenn du nur früher fahren willst als mit deiner 3,5er Matte würde ich dir eine 5er Beamer von HQ empfehlen (Top Qualität, angenehmes Flugverhalten, gutes P/L Verhältnis und ordentlich Power), musst ja nicht unbedingt die aktuelle Beamer kaufen
Mit der kommst du auf wirklich hartem Untergrund bei deinem Gewicht und Können bei ca. 3,5 Bft (Windstärken) zum fahren und fliegen tut diese auch ab 2 Windstärken.
Dadurch das die Beamer sehr gutmütig ist kannst du diese bei entsprechenden Können auch recht lange halten.

Wenn du richtig früh los willst also ab 2,5-3 Bft. fahren willst müsstest du schon einen recht großen intermediate/Hochleister Handlekite nehmen so ab
6,5 +. Günstige Möglichkeit wäre da bspw. eine HQ Toxic in 6,5 oder 8.

Aber solche großen Matten ohne Depower sind dann in böigen Wind schon recht gefährlich, weshalb ich dir dann eher wieder eine Depower Matte empfehlen würde anstatt eines riesigen Handlekites.
Falls du dich für einen Depowerkite entscheiden solltest würde ich dir allerdings dringend zu einem Kurs raten bzw. dann sollte man sich zumindest sehr eindringlich mit der Materie beschäftigen

Viele Grüße,
FlyDiver

Geändert von Flydiver (13.07.2017 um 14:36 Uhr).
Flydiver ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2017, 14:39   #5
mangiari
es geht aufwärts!
 
Dabei seit: 03/2010
Ort: München
Beiträge: 9.277
Standard

Wenn's billig sein soll und Du nur auf relativ hartem Untergrund hin und her fahren möchtest, könntest auch nen NasaWind nehmen. Nichts fliegt früher. Allerdings hat der ein extrem kleines Windfenter, also der zieht sehr stark nach vorne, weniger zur Seite.

Mit dem Skateboard auf Asphalt bei fast keinem Wind hat das gut geklappt. Aber mit dem Mountainboard vermutlich nur auf sehr festem Untergrund machbar.
mangiari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2017, 23:26   #6
tommes945
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Dabei seit: 10/2016
Beiträge: 7
Standard

Hi,
ich danke euch sehr für die Beiträge. Damit kann ich ne Menge anfangen und habe nebenbei wieder viel gelernt!

Anmerkung:
Ich bin dann ehr der Typ Cruiser und das Thema Sprünge fasse ich überhaupt nicht ins Auge, dafür habe ich das Hobby zu spät angefangen ��

Gruß
Tommes
tommes945 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2017, 11:37   #7
mangiari
es geht aufwärts!
 
Dabei seit: 03/2010
Ort: München
Beiträge: 9.277
Standard

Zitat:
Zitat von tommes945 Beitrag anzeigen
Ich bin dann ehr der Typ Cruiser und das Thema Sprünge fasse ich überhaupt nicht ins Auge, dafür habe ich das Hobby zu spät angefangen ��
Dann vielleicht wirklich mal nen NasaWing anschauen, der kann schon prinzipbedingt nicht springen, weil er dazu viel zu wenig weit an den Windfensterrand geht.
mangiari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2017, 12:05   #8
zournyque
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2010
Beiträge: 1.474
Standard

Zitat:
Zitat von mangiari Beitrag anzeigen
Wenn's billig sein soll und Du nur auf relativ hartem Untergrund hin und her fahren möchtest, könntest auch nen NasaWind nehmen. Nichts fliegt früher.
Meine Peter Lynn Uniq fliegt früher und vor allem stabiler als ein nasawing
zournyque ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2017, 21:10   #9
Berliner
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Dabei seit: 10/2003
Beiträge: 559
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Flysurfer Peak hat keinen Lift.
Born Longstar vermutlich auch nicht.
Berliner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2017, 19:25   #10
tommes945
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Dabei seit: 10/2016
Beiträge: 7
Standard

Hallo,
ich habe mir die Vorgeschlagene Kites mal im Internet angesehen.
Der Nasawind ist ja wirklich ein ganz anderes, interessantes Konzept.
Welche größe (qm) müsste ich denn für einen Nasawind oder Peter Lync Uniq für meine Anforderung ansetzen?
Gruß
Tommes
tommes945 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2017, 19:39   #11
Fahrtwind
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Ort: Nürnberg
Beiträge: 57
Standard Streetkiten

Zitat:
Zitat von tommes945 Beitrag anzeigen
...
Habt Ihr eine Empfehlung für einen Kite der auch bei Windstärke 2 zu gebrauchen ist?
Entfalten die großen Kites, wie meine firebee, alle die Power so plötzlich?


Gruß
Tommes
Hei, zum Workout hier@home nehme ich auch die nasawing in 5.5 an sehr kurzen Leinen.Der Platz hier bei mir ist Schotter und Asphalt. Ich nehm dann ein longboard ohne Schlaufen. Meistens ist es böig... aber die Nasa kann ich dann einfach loslassen und vom Brett springen.
Probiers doch einfach mal mit kurzen Leinen, ... sollte doch gehen je nach Untergrund.
Gruß
Meggi
Fahrtwind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2017, 19:49   #12
tommes945
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Hi,
prima, danke für die Info. Den habe ich direkt mal angesehen.
Gruß
Tommes
tommes945 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2017, 18:44   #13
tommes945
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Beiträge: 7
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Hi,
ich muss nochmal fragen. Ich habe mir die ganzen Kites angesehen und viel gelesen. Unabhängig für welchen Type ich mich entscheide, die Größe macht mir Kopfschmerzen. Wenn ich 5qm ins Auge fasse, ein 4qm aber günstig, gebraucht angeboten wird. Wie groß wird der Unterschied sein? 20% weniger Zugkraft? Ich habe kein Gefühl dafür ...
Gruß
Tommes
tommes945 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2017, 20:30   #14
Berliner
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... kann man nicht pauschal beantworten, weil die verschiedenen Kite-Konzepte so sehr unterschiedlich sind.

Bsplw. ist ein 5qm Tube-Kite eher für den Sturmeinsatz dedacht, wohingegen ein 5qm Nasawing locker als Leichtwindschirm bezeichnet werden kann.

Aber einen entscheidenden Rat möchte ich hier wiederholen:
Nimm einen Depowerkite, es sei denn du bist auf ganz geringer Reibung unterwegs (extrem harter Sand oder Asphalt)!

Holger
Berliner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2017, 22:03   #15
tommes945
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Hi Holger,
ok, ich bin jetzt überzeugt. Ich habe mal gesucht und ich werde bei mir in der Nähe einen KLB-Kurs machen und dort schaue ich mir speziell das Thema depower an.
Gruß&Dank

Tommes
tommes945 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2017, 11:32   #16
fireball412
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Beiträge: 39
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Ich fahre mit dem 6er, 9er und 12er Peak 2 regelmäßig auf Asphalt (Longboard), der Wiese (KLB) oder Schnee (Snowboard). Ich finde diese Schirme einfach genial.

- sehr gutes Low-End (wenn die Peaks nicht fliegen, fliegt sonst auch nichts mehr)
- viel Power wenn man sie braucht
- Null Lift (Springen ist mir an Land, vor allem auf Asphalt, zu gefährlich)
- extreme weite Depower (bis nahezu Null)
- trocknet schnell (nützlich im Schnee)
- einfach alleine zu starten und zu landen
- etwas schwieriger zu steuern als ein Tube, damit sehr gut fürs Training
- Startet vorwärts und rückwärts bei wenig Wind (nützlich im Schnee, wegen der Bindung und der anstrengenden Lauferei)

Für den Long Star 2 könnte das gleiche gelten.

Mit der Speed 3 in 12m² fahre ich auch auf der Wiese. Das ist aber eine ganz andere Hausnummer. Als Anfänger hebt man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit irgendwann ab und schlägt aus 1-2m ein.

Der sicherste und einfachste Kite, der mir je unter gekommen ist, ist die Viron 2 in 6m². Für diesen braucht es aber schon 12kn+ auf Asphalt(!).

Stefan

(ich folge regelmäßig Holgers Tipps und fahre damit gut)

Geändert von fireball412 (23.07.2017 um 12:01 Uhr).
fireball412 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2017, 19:32   #17
tommes945
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Beiträge: 7
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Danke für die Infos. Ich habe mir den Peak auch schon näher angeschaut. Nach der Empfehlung, große Kites - ehr mit depower - habe ich mich in das Thema depower eigelesen. Das erscheint auch für meinen Anwendungsfall interessant. Ich werde einen Kurs machen, dann kann ich auch mal anderes „Material“ testen und depowern 😉
Gruß
Tommes
tommes945 ist offline   Mit Zitat antworten




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