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Bauen - Reparieren - Basteln Boardbau, Modifikationen am Material, ...

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Alt 10.09.2016, 10:18   #1
wolfiösi
kellerkind
 
Dabei seit: 12/2006
Ort: upper austria
Beiträge: 1.740
Standard Foil auf SUP Thread

hallo,

mich juckt es gewaltig, spätestens im winter werde ich
mein wave sup mit foil aufnahme ausrüsten.

gerade bei den alljährlichen osterurlauben an die untere adria
(vieste) gib es immer wieder tage mit ca 1m swell am mushy
beach, wäre eigentlich surfbar wenn die welle nur ordentlich
brechen würden.
ich denke solche bedingungen gibts doch an nord und ostsee auch oft.
das SCHREIT geradezu nach foil - supen !

frage ist noch wie lange der mast sein soll.
bei f one sinds 75 cm.

ich denk mir eventuell noch kürzer, weil bei so kleinen wellen ist die wassertiefe ein stark einschränkender faktor.

hat wer schon erfahrungen ?

lg wolfgang
wolfiösi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2016, 14:03   #2
maxlui
Benutzer
 
Dabei seit: 04/2006
Beiträge: 334
Standard

Würd mich auch reizen, aber aus nem anderen Grund:

Dass das ganze auch mit kite fahrbar ist, hat uns Gunnar schon gezeigt:

https://vimeo.com/75873828

Man könnte sich vorn noch ein zerlegbares Paddel draufschnallen, dann auch auf unsicheren Seen ( Abtreibgefahr, wie diese Woche am Walchensee) bei Low wind rausgehen. Wenn gar nix mehr geht, dann halt kite zusammenpackenn und zurückpaddeln.

Meine frage: wieviel Überschussvolumen zum Körpergewicht brauche ich, um noch vernünftig paddeln zu können?

Danke
Maxlui

AH ja, zu deiner Mastfrage: Hab mir nen kurzen Mast fürs Stehrevier gebaut (ca 65cm). ging auch zum kiten, man muss sich nur mehr konzentrieren und durfte sich nicht ganz so schräg reinlegen. Sollte beim wellenreiten kein Problem sein.
maxlui ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2016, 08:12   #3
wolfiösi
kellerkind
 
Dabei seit: 12/2006
Ort: upper austria
Beiträge: 1.740
Standard @maxlui

hallo,

überschussvolumen:
solltest du nur irgendwie ans ufer kommen wollen, bei flaute am see,
da brauchst du weniger wie wenn du auch noch wave supen willst.
außerdem spielt das persönliche gleichgewicht auch eine rolle, und der
shape des boards (breite, dicke der kanten, länge usw.).

ich hab mich schon viel mit sups und auch wave sups beschäftigt, aber
halt immer nur im urlaub.
ich hab 95 kg, mein wave sup hat ca 130 l, ist eher recht dick und
kurz maße 230 x 78. das ist vom überschußvolumen her dann so 25 l,
weniger würd ich für die welle nicht mehr haben wollen.
http://www.surfforum.oase.com/showth...light=kork+sup
(exkurs: der shape geht in kleinen wellen sehr gut, für mittelgroße
wellen würde ich heute ein etwas längeres board bauen, der grund
paddelspeed beim lossurfen ist mit meinem teil doch sehr beschränkt).

es hat sich gezeigt, daß wenn die wackelei durch die wellen
und der stress des über die wellen raus kommen müssen wegfällt,
daß ich auch mit einem 110 l board noch irgendwie ganz gut paddeln
kann am flachwasser.

eine kurze antwort auf deine frage wäre daher je nachdem wie
oft du reinfallen willst wie geschickt du bist und ob du auch wave
supen willst 10 - 30 l überschussvolumen.

ich denke übrigens fürs foilen und wave foil supen ist
ein kurzes leichtes board besser wie ein schweres langes board....
(ist glaube ich fast klar...)

lg wolfgang
wolfiösi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2016, 22:04   #4
surfred007
Benutzer
 
Dabei seit: 11/2005
Beiträge: 511
Standard

und die Mastspur nicht vergessen - wie bereits von dir angedacht Ich schau mir dann bei einer Frühwindsession an, ob's funktioniert - allerdings nicht am Wochenende, denn das ist ja jetzt verpöhnt

Bei der Mastlänge sollte was kürzeres schon passen. Das AHD-Foil, das ja auch für beides ausgelegt ist, hat meinen Infos nach auch einen kürzeren Mast als die üblichen.
surfred007 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2016, 22:10   #5
maxlui
Benutzer
 
Dabei seit: 04/2006
Beiträge: 334
Standard

@wolfiösi: danke für die Infos!


Wird dann wohl in so ´ne Richtung laufen, wie die Bilder im Anhnang!


Möglichst Kurz (+- 2m) wäre auch in meinem Sinn, da es besser ins Auto passt und beim foilen auch nicht so stört. Hab nur ´n bischen Bedenken, ob es sich dann auch noch gut paddeln lässt!

Die boards im 2. Bild haben ca. 117 Liter. vielleicht noch nticken länger und dicker, dann sollte es passen.


https://www.youtube.com/watch?v=RDlhnM4WRwM
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	mallet sup.jpg
Hits:	36
Größe:	6,0 KB
ID:	49834  Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	homemade short sup.jpg
Hits:	48
Größe:	171,7 KB
ID:	49835  
maxlui ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2017, 12:45   #6
Norbairt
Neuer Benutzer
 
Dabei seit: 01/2017
Beiträge: 3
Standard Low speed?

Moin Wolfgang,
Welche Erkenntnisse gibt es bei deinem foil bzgl. Lowspeed. Ich werde orientiert an deinem Selbstbau auch aktiv werden. Werde lediglich die konkave weg lassen.
Vor allem soll das teil dann möglichst unter einem sup auf der Ostsee laufen. D.h. ich brauche ein foil was so früh wie möglich fliegt.
Würdest du den Hauptflügel noch größer machen, wenn ja könntest du es abschätzen welche Größe du ca wählen würdest?
VIELE GRÜßE
Norman
Norbairt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2017, 13:04   #7
wolfiösi
kellerkind
 
Dabei seit: 12/2006
Ort: upper austria
Beiträge: 1.740
Standard

Zitat:
Zitat von Norbairt Beitrag anzeigen
Moin Wolfgang,
Welche Erkenntnisse gibt es bei deinem foil bzgl. Lowspeed. Ich werde orientiert an deinem Selbstbau auch aktiv werden. Werde lediglich die konkave weg lassen.
Vor allem soll das teil dann möglichst unter einem sup auf der Ostsee laufen. D.h. ich brauche ein foil was so früh wie möglich fliegt.
Würdest du den Hauptflügel noch größer machen, wenn ja könntest du es abschätzen welche Größe du ca wählen würdest?
VIELE GRÜßE
Norman
hallo,
ich gehe mal davon aus, daß du sowohl meinen sup als auch meinen foil selbstbau gesehen hast.

fürs foil soll der flügel IMHO groß sein, aber der selbstbau ist groß, passt also.
lediglich der mast soll wohl kürzer sein, ich hab mir einen 62 cm gebaut, auch eine foil aufnahme gibt es schon, aber ich konnte das noch nicht testen zusammen, wird wohl erst im april so weit, frühestens.

lg wolfgang
wolfiösi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2017, 13:32   #8
surfred007
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Dabei seit: 11/2005
Beiträge: 511
Standard

@Wolfgang (und natürlich alle anderen die ihren Senf dazu geben wollen und die Erfahrung auf diesem Gebiet haben): Wird zwar ein Windfoil, paßt aber trotzdem hier dazu. Bin jetzt günstig zu einem Starbaord Hypersonic gekommen (mit DT Box) und das Manta Foil (das mit dem schrägen Mast) ist auch schon bestellt. Nun geht's an die Verstärkung der Box. Hab mir gedacht, auf beiden Seiten der Box zwei Balsa Stringer (2x3cm hab ich auf "Lager") in 2 bis 3 Lagen Carbon einzuziehen (bis ungefähr vor bis unter die Mastspur) und das Unterwasserschiff im Box-Bereich auch noch mit ein paar Lagen Carbon zu verstärken. Deine Meinung/Vorschläge?
surfred007 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2017, 16:47   #9
wolfiösi
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Beiträge: 1.740
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Zitat:
Zitat von surfred007 Beitrag anzeigen
@Wolfgang (und natürlich alle anderen die ihren Senf dazu geben wollen und die Erfahrung auf diesem Gebiet haben): Wird zwar ein Windfoil, paßt aber trotzdem hier dazu. Bin jetzt günstig zu einem Starbaord Hypersonic gekommen (mit DT Box) und das Manta Foil (das mit dem schrägen Mast) ist auch schon bestellt. Nun geht's an die Verstärkung der Box. Hab mir gedacht, auf beiden Seiten der Box zwei Balsa Stringer (2x3cm hab ich auf "Lager") in 2 bis 3 Lagen Carbon einzuziehen (bis ungefähr vor bis unter die Mastspur) und das Unterwasserschiff im Box-Bereich auch noch mit ein paar Lagen Carbon zu verstärken. Deine Meinung/Vorschläge?
so weit vor brauchst du nicht verstärken denke ich

ich hab jetzt nicht den überblick wo man da genau steht
und wo das foil genau montiert wird,
aber ich denke die haupt belastung ist auf der linie beine - foil.
ein windsurfboard ist ansich ja schon stabil, es geht
nur um die krafteinleitung fürs foil.

lg wolfgang
wolfiösi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2017, 17:24   #10
Norbairt
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Beiträge: 3
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Danke für die Antwort Wolfgang.
Ja, habe beides gesehen.
Habe mir Grad n 90er zeeko Mast incl Aufnahme geholt. Fuselage wird eher minimalistisch (aluvierkant). Rest dann ähnlich wie bei dir.
Bzgl board bin ich noch auf der Suche nach bezahlbaren. Bastel mir aber zur Not auch erstmal ne Foil Aufnahme unter ein bic-longboard oder natural surf und paddel im liegen ala k-lenny an .
Mal schauen,wird auch alles April werden.
Ggf. Kommen noch fragen... mal gucken.
Danke und Gruß
Norman
Norbairt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2017, 18:45   #11
maxlui
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!!!Verstärke die Box auf jeden Fall!!!
Uns hats beim windsurfboard eine Doppelbox(!) (2 Finnenkästen nebeneinander) sauber rausgerissen, als das board gerade abheben wollte. Hätte ich keine Sicherungsleine drangehabt, wärs komplette foil versunken.
Ist eigentlich auch klar: durch die weit hinten liegende Finnenbox muss der Flügel sehr weit vorm Mast liegen -> brutaler Hebelarm. wenn man sich jetzt noch vorstellt, dass über diesen Hebel ca. 100- 120 kg Auftrieb wirken, ist das eigentlich auch klar


Für meinen nächsten Versuch werde ich mir Holzleiten mit Gewindebuchsen vor den Finnenkästen ins Brett einbauen und über Rundstäbe mit dem Oberdeck verbinden!
maxlui ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2017, 19:30   #12
plasma180
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Hört sich nicht gut an, was hast Du denn für ein Board verwendet wo zwei Finnenboxen nebeneinander sind?

Zitat:
Zitat von maxlui Beitrag anzeigen
!!!Verstärke die Box auf jeden Fall!!!
Uns hats beim windsurfboard eine Doppelbox(!) (2 Finnenkästen nebeneinander) sauber rausgerissen, als das board gerade abheben wollte. Hätte ich keine Sicherungsleine drangehabt, wärs komplette foil versunken.
Ist eigentlich auch klar: durch die weit hinten liegende Finnenbox muss der Flügel sehr weit vorm Mast liegen -> brutaler Hebelarm. wenn man sich jetzt noch vorstellt, dass über diesen Hebel ca. 100- 120 kg Auftrieb wirken, ist das eigentlich auch klar


Für meinen nächsten Versuch werde ich mir Holzleiten mit Gewindebuchsen vor den Finnenkästen ins Brett einbauen und über Rundstäbe mit dem Oberdeck verbinden!
plasma180 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2017, 19:58   #13
maxlui
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War´n Prototyp mit 2 US-Boxen. Bot sich halt ideal an (da verschiebbar) und wir wollten halt sehen, ob ein normales board (ohne extra verstärkungen) die Belastung aushält.
Na ja, aus Fehlern lernt man bekanntlich am meisten...
maxlui ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2017, 07:44   #14
surfred007
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Zitat:
Zitat von maxlui Beitrag anzeigen
War´n Prototyp mit 2 US-Boxen. Bot sich halt ideal an (da verschiebbar) und wir wollten halt sehen, ob ein normales board (ohne extra verstärkungen) die Belastung aushält.
Na ja, aus Fehlern lernt man bekanntlich am meisten...
So eine Konstruktion hatte ich zuerst auch vor, allerdings wollte ich das ganze in eine Sandwich-Konstruktion einbinden (Holz/Glaz/Carbon/US-Boxen) und großflächig ins Unterwasserschiff einbinden. Möglicherweise hätte aber eh auch diese Konstruktion nicht gehalten. Wie auch immer, jetzt gehe ich auf die DT-Box Lösung, mal schauen. Immerhin geht die schon einmal durchs ganze Board.

Eine Frage noch, interessehalber: Hat's "nur" die Boxen rausgerissen oder gleich einen ganzen Brocken mit Kern?

Geändert von surfred007 (13.01.2017 um 07:50 Uhr). Grund: Ergänzung
surfred007 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2017, 14:16   #15
maxlui
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Die Boxen waren in den Styrokern mit Harz eingelassen, darüber das Gewebe (nicht dick). An den Boxen ist noch etwas Styro dran, soweit halt das Harz eingedrungen ist, also ganz wenig, vielleicht 0,5 cm. Daneben ist´´s halt gerissen. Die Dünne Außenhaut ist um die Boxen rum aufgrissen.

Ist auch klar: Styro hält halt nichts, das muss die Außenhaut stemmen und die braucht genügend Berührungsfläche um die Kraft zu verteilen.
maxlui ist offline   Mit Zitat antworten
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