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Alt 25.05.2004, 20:15   #4
Robin_S
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Dabei seit: 03/2002
Beiträge: 351
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Hmm... das finde ich ja schön und gut 50.- Fr sind auch nicht viel,
aber dafür müsste der Shop der dieses Geld kassier etwas bieten, z.B. einen Rettungs-dienst auf dem See oder eine sonstige Leistung, denn einfach nur kassieren und zu sagen wenn du bezahlt hast, ist das Ufersicherer finde ich etwas schäbig!
Diese Thema hatten wir letztes Jahr schon durchdiskutiert. Denn nach meiner Rückfrage bei der Gemeinde ist die Wiese eine öffentliche Einrichtung und gehört nicht zum Kiteshop, d.h für alle zugänglich, für Wanderer, Mountainbiker und "Drachenflieger".

Der Kite - Shop muss deshalb eine Miete zahlen, weil er auf der Wiese seine Schulung durchführt und daran verdient, und nicht weil seine potentiellen Laden-Kunden darauf Kites starten!!!

D.h ich bezahle meine Wiesenmiete direkt an die Gemeinde durch die Kurtaxe und Steuern im Hotel und Restaurant oder die Parkgebühr.

Aber natürlich muss ich wenn ich eine "Wanderer-Schulung" auf der Wiese durchführe eine Miete an die Gemeinde zahlen, ich verdiene ja auch was daran, deshalb kann ich aber nicht von jedem der am Seeufer vorbeikommt 5.- Franken Wegezoll verlangen, und dies mit der Sicherung des Weges erklären.
Dafür sollte man dann schon was leisten, das den Betrag rechtfertigt!!!

Übrigens wird die Wiese von Gemeindemitarbeitern gereinigt bzw. die Müllkontainer geleert.

Sollte die Wiese wirklich als Kite-Bereich für Fussgänger oder Radfahrer gesperrt werden, oder der Shop einen Kitelotsen einstellen, der die ein- und ausfliegenden Kites sowie die vorbeirauschenden Publikumsströme regelt, dann wäre eine Gebühr angebracht...

Übrigens Spurt die Gemeinde im Winter kostenlos die Leupen rund um den See und da steht keiner der 5 Fr. für eine Runde verlang...

Ach übrigens ich war auch im Winter da, muss ich dann auch eine Winterkite-gebühr entrichten???

Ja und wer kassiert die vielen Surfer auf dem See dem ab, da wäre noch viel mehr Kohle zu holen. Nur leider sind die schon seit 20-30 Jahren dort so etabliert, das sich da keiner rannwagt. Wie wäre es wenn man direkt eine Seenutzungs-Gebühr erhebt? Für alle, dann wäre man gleichberechtigt und die Gebühr fliesst dann in den Fond der durch Surfer und Kiter geschädigten Fische...

Ok, jetzt aber im Ernst, Überlegt doch mal wirklich wofür eine Gebühr zu erheben ist...
Am Reschensee gibt es eine Gegenleistung mit Rettungsboot, andere Strände sind Privat, das ist dann ok und einfach so sich das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen weil man in Urlaubsstimmung ist, das will sich doch wirklich keiner...

Und bevor ihr jetzt vorschnell auf diesen Beitrag antwortet, überlegt euch 2.mal welche Argumente ihr habt, die von letztem Jahr waren wenig überzeugent...
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